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Erster
Elite Schweizermeistertitel (30.11.2002) |
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Susanne, Alexandra
und Stephanie |
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Endlich ist es geschafft.
Die sehr lange Wettkampfsaison 02 ist mit dem erstmaligen Gewinn des Elite
Schweizermeistertitels für Alexandra erfolgreich zu Ende gegangen.
In ihrem 10. Kletterjahr hat Sie den begehrten Elitetitel gewonnen.
Die zwei Qualifikationsrunden im
Schwierigkeitsgrad 7a+/7b kletterten alle Teilnehmerinnen "locker" top.
Im Finale ging es nach gut der Hälfte der Route richtig zur Sache.
Von einer grossen runden Struktur mussten die Wettkämpferinnen sehr,
sehr weit nach links an einen, wenn man ihn denn richtig zu fassen kriegt,
eigentlich guten Griff schnappen. Nach ein paar "leichteren" Zügen
ging es auf die unglaublich flachen Schlussgriffe. Mit gut einem Zug Vorsprung
auf die letzte Konkurrentin entschied Alexandra schliesslich die Schweizermeisterschaft
klar für sich.
O-Ton Alexandra:
"Eigentlich war mein Ziel "top"-zu
klettern im Finale. Es wäre das Tüpfelchen auf dem i gewesen.
Sonst war ich sehr zufrieden mit meiner Leistung. Im Finale konnte ich
mich nach einer schwierigen Einzelstelle, die mir alles abverlangte, wieder
gut auffangen und konzentriert weiterklettern.
Es war für mich mental ein
sehr wichtiger Wettkampf, um mich als neue Nummer 1 der Schweizer Kletterdamen
auch im Heimatland zu bestätigen. An internationalen Wettkämpfen
hatte ich diese Position schon errungen."
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WC Aprica
(18./19.10.02)
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| apricaonline.com |
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Alexandra im Halbfinale auf dem
Weg zum 14. Platz.
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Von
der EM in Chamonix zum Master in Serre Chevalier (12.-20.7.02)
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EM
in Chamonix
Resultate: digitalrock.de
Bericht: climbing.de |
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EM in Chamonix
Mut haben die Organisatoren von
Chamonix! Das vierte Mal hintereinander organisierten sie um den französischen
Nationalfeiertag herum ein grosses internationales Kletterfestival im französischen
Alpenmekka.
Chamonixkenner wissen, dass das
Wetter im Juli selten für 4 Tage stabil ist. Demzufolge gehören
Verschiebungen, kurzfristige Wechsel der Wettkampfstätten und nasse
Griffe und Zuschauer in Cham einfach dazu. Dieses Jahr regnete es auch
während des Finales des Schwierigkeitskletterns wie aus Kübeln.
Klamm und nass verliessen wir am
Samstagabend nach Feuerwerk und Siegerehrung gegen 23 Uhr den Wettkampfplatz.
Im Finaldurchgang der besten 8 Kletterer und Kletterinnen Europas vertrat
leider nur Cederic Lachat die Ehre der Schweiz. Am intensivsten in Erinnerung
blieb mir der entschlossene Toprun des neuen und alten Europameister Alexander
Chabot in der mit vielen Boulderelementen gespickten Finalroute mit weiten
Runouts.
Alexandra hatte nach bestandener
Lehrabschlussprüfung wieder die Musse sich voll auf einen Kletterwettkampf
konzentrieren zu können. Erst nach einer Traverse mit weiten Zügen
war für Alexandra und drei weitere Kletterinnen Schluss mit Klettern
im Halbfinale. Diese feine Leistung entsprach dem guten 17. Platz in der
Endabrechnung.
Von der verregneten EM in Chamonix
ging es für zwei Tage zum Trainieren ins supersteile Klettergebiet
von La Balme, einem beliebten Treffpunkt der Wettkampfkletterer: Am Montag
kletterten wir mit Martina Cufar, Natalija Gros, Barbara Bacher, Arno Petit,
Sephanie Bodet und Cederic Lachat durch die Monsterüberhänge
und Grotten von La Balme.
Ab Dienstag war Entspannung in Serre
Chevalier angesagt: Schlafen, Stretchen, Spazieren, Gymnastik, Kino, Kart,
Baden..
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13.Modial
de l'escalade
Serre
Chevalier
Routenbesichtigung
1/2-Finals
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10. Platz am Master in Serre
Chevalier
Master, sprich Einladungswettkämpfe,
sind "gemütlicher" als Weltcups, da deutlich weniger WettkämpferInnen
teilnehmen (dürfen) und man sich nicht ständig gegenseitig auf
den Füssen herum steht oder klettert. Alexandra hatte erstmals die
Ehre am Master in Serre Chevalier, das seit 13 Jahren durchgeführt
wird, teilzunehmen.
Eigentlich ist es eine grosse Familie,
die sich in der Saison an zwei bis drei Tagen pro Woche zur sportlichen
Auseinandersetzung trifft. Die eine Wettkämpferin bringt dem anderen
Wettkämpfer den Magnesiabeutel oder die Monstertaperolle mit, die
er am letzten Wettkampf vergessen hatte, heissblütige spanische Kletterer
versuchen abwechslungsweise alle weiblichen Kletterinnen von ihren Vorzügen
zu überzeugen, die Russen wollen ständig irgendwelche Klettergriffe
verkaufen...
In der Isolationszone wird kritisch
beobachtet wer in welchen Hosen zu klettern gedenkt, man und Frau will
auch modische Akzente setzen. Im Moment sind eher weite, lange Hosen angesagt,
bei den Frauen dominieren helle Farben.
Das erste für die Zuschauer
sichtbare Ritual eines jeden Kletterwettkampfes ist die gemeinsame Routenbesichtigung,
die von Nichtwissenden oft als geheimnisvoller Götzendienst interpretiert
wird! Ist der Zug im Dach wirklich so weit? Kann die grosse S-Struktur
ganz oben gehalten werden zum Einhängen? Brauchst du die Tritte unten
links aussen oder besser You need the footholds at the bottom left outside?
Es spricht ja schliesslich nicht jeder Deutsch.
Alexandra durfte als fünfte
starten, überwand souverän alle Schwierigkeiten im unteren Wandteil
und erreichte als erste Kletterin das grosse Dach, das in der Besichtigung
die grössten Rätsel aufgab. Die Dachpassage war wie befürchtet
sehr hart. Nach mehrmaligem Ansetzen konnte Alexandra immerhin noch den
Griff an der Dachkante berühren.
Wie stark Alexandras Leistung war,
zeigte sich erst nach und nach als viele der Favoritinnen deutlich weiter
unten ins Seil stürzten. Nur die zwei späteren Superfinalistinnen
Martina Cufar und Muriel Sarkany meisterten die Dachstelle überzeugend.
Schliesslich erreichte Alexandra den sehr guten 10. Platz und verpasste
nur knapp den Einzug ins workout Final.
Bei den Herren gewann Altmeister
Francois Legrand souverän wie in seinen besten Jahren und verpasste
Seriensieger Alexander Chabot wieder einmal eine Niederlage!
Aufgeschnapptes Zitat zum sehr langsamen
Kletterstiel von Yeleny Busheva:
"Wenn Yeleny klettert, kannst auf
die Toilette gehen und verpasst höchstens zwei Züge!"
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Evelyne und Alexandra
Susanne, Roger
und Alexandra an der
Speed SM 02 Luzern
WC Lecco
rangnilecco.com
Bericht: climbing.de |
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Nationale
und internationale Wettkämpfe im Frühjahr 02 21.7.02
Speed-SM am Maverickclimbingcup
Luzern 5.5.02
Bei traditionell schlechtem Wetter
fand schon das 2.Mal an der LUGA
in Luzern ein Kletterwettkampf statt, nach dem Lord of the wall
im Jahre 2001, dieses Jahr erstmals eine Speed-SM.
Für die Zuschauer eine attraktive
Sache, für die WettkämpferInnen eher ungewohnt. Eigentlich kurios,
dass es eine Schweizermeisterschaft gibt, in einer Disziplin die niemand
wirklich trainiert...
Drei Weltcups während
den Lehrabschlussprüfungen
22.Platz am WC Bozen (26.-28. April)
an einer sehr gewöhnungsbedürftigen Kletterwand.
21.Platz am WC Imst (7./8. Juni)
25.Platz am WC Lecco (29./30. Juni)
Komplette Resultate auf ->
digitalrock.de
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Photos und Resultate:
ice-time.com
saas-fee.ch/iwc
Wettkampfbericht von
Urs Odermatt auf
eisklettern.ch |
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IWC
2002 in Saas-Fee / Schweiz (25./26.1.02)
O-Ton Alexandra:
Ich fand es eine megalässige
Erfahrung und möchte nächste Saison mit einer seriöseren
Vorbereitung mich an den IWC behaupten. Ich freue mich auch, wieder an
meinen Eisgeräten herum zu basteln.
Für mich persönlich ist
das Eis- und Mixedklettern eine optimale Vorbereitung für die Sportkletterwettkämpfe.
Schon jetzt merke ich beim Sportklettern, dass ich wesentlich mehr Kraft
habe und dass ich mit meinen Füssen noch kreativer umgehe. Also los
an die Eisgeräte und viel Spass!
Die Fakten:
Alexandra kam mit einer top-Begehung
gut durch das Open am Freitag. Im Halbfinale der Besten 18. am Samstagmorgen
musste sich Alexandra gleich zu Beginn mit diffizilen dry tooling Placements
an stark abdrängendem Granit beschäftigen. Mit etwas mehr Erfahrung
klappt das beim nächsten Fall noch besser. Schlussendlich reichte
es zum guten 16. Schlussrang.
Ines Papert/D gewann souverän
bei den starken Frauen vor der sensationellen Bündnerin Petra Müller.
Dimitri Bytchkov/Ru gewann mit unglaublichen Moves das bizzar-verrückte
Männerfinal vor dem Österreicher Harry Berger und Stephane Husson
aus Frankreich.(27.1.2002) |
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