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> Anekdoten...> Alexandras Wettkampfwelt

Alexandra Eyer's Wettkampfaktivitäten 2002
[ JO Uto + Manegg ]

Die Bilder auf dieser Seite dürfen nur mit ausdrücklicher Bewilligung des Webmasters weiterverwendet werden!
 
Erster Elite Schweizermeistertitel für Alexandra.( 30.11.2002 )
WC Aprica...( 19.10.2002 )
Von der EM in Cham...( 21.7.2002 )
Nationale und internationale ...( 21.7.2002 )
IWC Saas-Fee / Schweiz.( 27.1.2002 )
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Erster Elite Schweizermeistertitel   (30.11.2002)
Siegerehrung SM dif.02
Susanne, Alexandra
und Stephanie
Endlich ist es geschafft. Die sehr lange Wettkampfsaison 02 ist mit dem erstmaligen Gewinn des Elite Schweizermeistertitels für Alexandra erfolgreich zu Ende gegangen. In ihrem 10. Kletterjahr hat Sie den begehrten Elitetitel gewonnen.
Die zwei Qualifikationsrunden im Schwierigkeitsgrad 7a+/7b kletterten alle Teilnehmerinnen "locker" top. Im Finale ging es nach gut der Hälfte der Route richtig zur Sache. Von einer grossen runden Struktur mussten die Wettkämpferinnen sehr, sehr weit nach links an einen, wenn man ihn denn richtig zu fassen kriegt, eigentlich guten Griff schnappen. Nach ein paar "leichteren" Zügen ging es auf die unglaublich flachen Schlussgriffe. Mit gut einem Zug Vorsprung auf die letzte Konkurrentin entschied Alexandra schliesslich die Schweizermeisterschaft klar für sich.

O-Ton Alexandra:
"Eigentlich war mein Ziel "top"-zu klettern im Finale. Es wäre das Tüpfelchen auf dem i gewesen. Sonst war ich sehr zufrieden mit meiner Leistung. Im Finale konnte ich mich nach einer schwierigen Einzelstelle, die mir alles abverlangte, wieder gut auffangen und konzentriert weiterklettern.
Es war für mich mental ein sehr wichtiger Wettkampf, um mich als neue Nummer 1 der Schweizer Kletterdamen auch im Heimatland zu bestätigen. An internationalen Wettkämpfen hatte ich diese Position schon errungen."
 

WC Aprica  (18./19.10.02)
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apricaonline.com Aprica_02.Aprica_02.Aprica_02.Aprica_02
Aprica_02.Aprica_02.Aprica_02
Alexandra im Halbfinale auf dem Weg zum 14. Platz.
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Von der EM in Chamonix zum Master in Serre Chevalier  (12.-20.7.02)
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EM in Chamonix
Muriel, Jenny und Alexadra bei der Besichtigung
Resultate: digitalrock.de
Bericht: climbing.de
EM in Chamonix
Mut haben die Organisatoren von Chamonix! Das vierte Mal hintereinander organisierten sie um den französischen Nationalfeiertag herum ein grosses internationales Kletterfestival im französischen Alpenmekka.
Chamonixkenner wissen, dass das Wetter im Juli selten für 4 Tage stabil ist. Demzufolge gehören Verschiebungen, kurzfristige Wechsel der Wettkampfstätten und nasse Griffe und Zuschauer in Cham einfach dazu. Dieses Jahr regnete es auch während des Finales des Schwierigkeitskletterns wie aus Kübeln.
Klamm und nass verliessen wir am Samstagabend nach Feuerwerk und Siegerehrung gegen 23 Uhr den Wettkampfplatz. Im Finaldurchgang der besten 8 Kletterer und Kletterinnen Europas vertrat leider nur Cederic Lachat die Ehre der Schweiz. Am intensivsten in Erinnerung blieb mir der entschlossene Toprun des neuen und alten Europameister Alexander Chabot in der mit vielen Boulderelementen gespickten Finalroute mit weiten Runouts.
Alexandra hatte nach bestandener Lehrabschlussprüfung wieder die Musse sich voll auf einen Kletterwettkampf konzentrieren zu können. Erst nach einer Traverse mit weiten Zügen war für Alexandra und drei weitere Kletterinnen Schluss mit Klettern im Halbfinale. Diese feine Leistung entsprach dem guten 17. Platz in der Endabrechnung.

Von der verregneten EM in Chamonix ging es für zwei Tage zum Trainieren ins supersteile Klettergebiet von La Balme, einem beliebten Treffpunkt der Wettkampfkletterer: Am Montag kletterten wir mit Martina Cufar, Natalija Gros, Barbara Bacher, Arno Petit, Sephanie Bodet und Cederic Lachat durch die Monsterüberhänge und Grotten von La Balme.
Ab Dienstag war Entspannung in Serre Chevalier angesagt: Schlafen, Stretchen, Spazieren, Gymnastik, Kino, Kart, Baden..
 

13.Modial de l'escalade
Serre Chevalier
Muriel, Jenny und Alexadra bei der Besichtigung
Martina, Natalia, Marieta, Alexandra, Muriel, ...
Routenbesichtigung

Martina, Natalia, Marieta, Alexandra, Muriel, ...
1/2-Finals

10. Platz am Master in Serre Chevalier
Master, sprich Einladungswettkämpfe, sind "gemütlicher" als Weltcups, da deutlich weniger WettkämpferInnen teilnehmen (dürfen) und man sich nicht ständig gegenseitig auf den Füssen herum steht oder klettert. Alexandra hatte erstmals die Ehre am Master in Serre Chevalier, das seit 13 Jahren durchgeführt wird, teilzunehmen.
Eigentlich ist es eine grosse Familie, die sich in der Saison an zwei bis drei Tagen pro Woche zur sportlichen Auseinandersetzung trifft. Die eine Wettkämpferin bringt dem anderen Wettkämpfer den Magnesiabeutel oder die Monstertaperolle mit, die er am letzten Wettkampf vergessen hatte, heissblütige spanische Kletterer versuchen abwechslungsweise alle weiblichen Kletterinnen von ihren Vorzügen zu überzeugen, die Russen wollen ständig irgendwelche Klettergriffe verkaufen...
In der Isolationszone wird kritisch beobachtet wer in welchen Hosen zu klettern gedenkt, man und Frau will auch modische Akzente setzen. Im Moment sind eher weite, lange Hosen angesagt, bei den Frauen dominieren helle Farben.
Das erste für die Zuschauer sichtbare Ritual eines jeden Kletterwettkampfes ist die gemeinsame Routenbesichtigung, die von Nichtwissenden oft als geheimnisvoller Götzendienst interpretiert wird! Ist der Zug im Dach wirklich so weit? Kann die grosse S-Struktur ganz oben gehalten werden zum Einhängen? Brauchst du die Tritte unten links aussen oder besser You need the footholds at the bottom left outside? Es spricht ja schliesslich nicht jeder Deutsch.

Alexandra durfte als fünfte starten, überwand souverän alle Schwierigkeiten im unteren Wandteil und erreichte als erste Kletterin das grosse Dach, das in der Besichtigung die grössten Rätsel aufgab. Die Dachpassage war wie befürchtet sehr hart. Nach mehrmaligem Ansetzen konnte Alexandra immerhin noch den Griff an der Dachkante berühren.
Wie stark Alexandras Leistung war, zeigte sich erst nach und nach als viele der Favoritinnen deutlich weiter unten ins Seil stürzten. Nur die zwei späteren Superfinalistinnen Martina Cufar und Muriel Sarkany meisterten die Dachstelle überzeugend. Schliesslich erreichte Alexandra den sehr guten 10. Platz und verpasste nur knapp den Einzug ins workout Final.

Bei den Herren gewann Altmeister Francois Legrand souverän wie in seinen besten Jahren und verpasste Seriensieger Alexander Chabot wieder einmal eine Niederlage!

Aufgeschnapptes Zitat zum sehr langsamen Kletterstiel von Yeleny Busheva:
"Wenn Yeleny klettert, kannst auf die Toilette gehen und verpasst höchstens zwei Züge!"

 

Evelyne und Alexandra an der Speed SM 02 in Luzern
Evelyne und Alexandra

Susanne und Alexandra an der Speed SM 02 in Luzern
Susanne, Roger
und Alexandra an der
Speed SM 02 Luzern

WC Lecco
rangnilecco.com
Bericht: climbing.de

Nationale und internationale Wettkämpfe im Frühjahr 02   21.7.02

Speed-SM am Maverickclimbingcup Luzern 5.5.02

Bei traditionell schlechtem Wetter fand schon das 2.Mal an der LUGA in Luzern ein Kletterwettkampf statt, nach dem Lord of the wall im Jahre 2001, dieses Jahr erstmals eine Speed-SM.
Für die Zuschauer eine attraktive Sache, für die WettkämpferInnen eher ungewohnt. Eigentlich kurios, dass es eine Schweizermeisterschaft gibt, in einer Disziplin die niemand wirklich trainiert...

Drei Weltcups während den Lehrabschlussprüfungen

22.Platz am WC Bozen (26.-28. April) an einer sehr gewöhnungsbedürftigen Kletterwand.
21.Platz am WC Imst (7./8. Juni)
25.Platz am WC Lecco (29./30. Juni)

Komplette Resultate auf -> digitalrock.de
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Photos und Resultate:
ice-time.com
saas-fee.ch/iwc

Wettkampfbericht von
Urs Odermatt auf
eisklettern.ch

IWC 2002 in Saas-Fee / Schweiz (25./26.1.02)

O-Ton Alexandra:
Ich fand es eine megalässige Erfahrung und möchte nächste Saison mit einer seriöseren Vorbereitung mich an den IWC behaupten. Ich freue mich auch, wieder an meinen Eisgeräten herum zu basteln.
Für mich persönlich ist das Eis- und Mixedklettern eine optimale Vorbereitung für die Sportkletterwettkämpfe. Schon jetzt merke ich beim Sportklettern, dass ich wesentlich mehr Kraft habe und dass ich mit meinen Füssen noch kreativer umgehe. Also los an die Eisgeräte und viel Spass!

Die Fakten:
Alexandra kam mit einer top-Begehung gut durch das Open am Freitag. Im Halbfinale der Besten 18. am Samstagmorgen musste sich Alexandra gleich zu Beginn mit diffizilen dry tooling Placements an stark abdrängendem Granit beschäftigen. Mit etwas mehr Erfahrung klappt das beim nächsten Fall noch besser. Schlussendlich reichte es zum guten 16. Schlussrang.
Ines Papert/D gewann souverän bei den starken Frauen vor der sensationellen Bündnerin Petra Müller. Dimitri Bytchkov/Ru gewann mit unglaublichen Moves das bizzar-verrückte Männerfinal vor dem Österreicher Harry Berger und Stephane Husson aus Frankreich.(27.1.2002)