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SAC-Jugend  JO-Mitglied Alexandra Eyers Wettkampfaktivitäten 2001
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Weltcupfinale 2001 in Kranj/Slowenien.( 20.11.2001 )
12. Platz am WC in Kuala Lumpur.( 6.11.2001 )
10. Platz am WC in Aprica.( 21.10.2001 )
SALEWA-Master Scheidegg: Gerechter 4. Platz für Alexandra.( 14.10.2001 )
WC Lecco: Alexandra will endlich einen WC-Final klettern.( 24.9.2001 )
Alexandra klettert top im WM-1/4-Finale.( 10.9.2001 )
Portrait von Alexandra in der Winterthurer Woche WiWo. ( 30.8.2001 )
Portrait von Alexandra in der Jugendzeitschrift pfiff. ( 22.8.2001 )
Alexandra bestätigt mit dem 8. Platz  am Boulder-WC in München ihren 9. Platz von Chamonix. ( 30.7.2001 )
Alexandra klettert am 12./13. Juli am Weltcup in Chamonix erstmals in die Top 10. ( 24.7.2001 )
Vorbericht zur Sportkletter-WM vom 5.-8. September in Winterthur. ( 14.7.2001 )
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worldcupkranj.com
digitalROCK.de
Weltcupfinale 2001 in Kranj / Slowenien (16.-18.11.01)

Endlich ist die lange, erfolgreiche Wettkampfsaison im Schweizer WM-Jahr mit dem Weltcupfinale in Kranj zu Ende gegangen, 7 Monate nach dem es am 21./22. April spektakulär mit Schneefall am Lord of the wall in Luzern angefangen hatte.

Nach dem Weltcup in Kuala Lumpur war die Luft bei Alexandra draussen. Die Form schwand von Tag zu Tag und die Halbfinalqualifikation in Karj war eigentlich schon ein Erfolg.

 




Fotos: Eyer/Iseli
climbing.de
digitalROCK.de
planetmountain.com


12. Platz am Weltcup in Kuala Lumpur / Malaysia (2.-4.11.01) 

Der Weltcup im exotischen Kuala Lumpur, der Stadt mit den Peronas Twintowers, war das ganz grosse Erlebnis: Tropische Hitze, heftige (defekte) Klimaanlagen und Begegnugnen mit starken  Kletterern und Kletterinnen aus ganz Asien die in Europa leider nur selten an Weltcupwettkämpfen teilnehmen können. Die Indonesierin Agung Ethi Hendrawati (Bild links oben) erkletterte sich mit Kopftuch den 2.Platz im Speedwettkampf!

Alexandra reichte es nach einem guten Viertelfinale im Halfinale wieder ganz knapp nicht für die so lange ersehnte Weltcup-Finalqualifikation und beim dieses Mal reichlich vorhandenen Preisgeld ging sie mit ihrem 12. Platz auch leer aus. Der letzte Weltcup 2001 in Kranj bietet Alexandra, der aktuellen Weltranglisten 13., nochmals die Chance für eine Finalqualifikation.

Die Sieger von Malaysia, Muriel Sarkany und Alexandre Chabot gewannen auch vorzeitig die Weltcupgesamtwertung 2001, noch vor dem letzten Weltcup in Kranj und sind die neuen Weltranglistenerste.(6.11.2001)

Lies auch den Wettkampfbericht des Deutschen Christian Bindhammer auf climbing.de.


apricaonline.com
digitalROCK.de
planetmountain.com
10. Platz am Weltcup in Aprica/I (19./20.10.01)

Guter 10. Platz, wieder keine Finalqualifikation! 

Im 1/4-Finale am Freitagabend liess Alexandra erst am Schlussgriff los, allerdings bevor sie das Seil zuoberst einhängen konnte. Das reichte zum guten 13. Platz und damit zur sicheren 1/2-Finalqualifikation der besten 26. Im 1/2-Finale konnte Alexandra nochmals drei Plätze gutmachen.
Hätte Alexandra etwas schneller geklinkt, hätte sie sicher noch die Kraft gehabt noch zwei lumpige Griffe weiter zu klettern und sich somit endlich für einen Weltcupfinal zu qualifizieren. Die noch frische Erinnerung an ihren letztjährigen Sieg im Jugendeuropacup in der gleichen Halle in Aprica konnte Alexandra auch nicht in den Final tragen. Resultate vom YEC 2000 in Aprica

Den Weltcup gewonnen haben die WM-Zeiten von Winterthur Tomás Mrázek und Muriel Sarkany.(21.10.2001)

 


digitalrock.de/01_sma
climbing.de



Photos: Marco Kost
mountains-and-more.de

Photo: Jürgen Christmann


Gerechter 4. Platz für Alexandra am SALEWA-Master auf der Scheidegg (13.10.01)

Die 20-jährige Alexandra erklettert sich mit einer engagierten Leistung im Finale gemeinsam mit der 36-jährigen Elena Ovtchinnikova den sehr guten 4. Platz am SALEWA-Master 2001 auf der Scheidegg/D.

Als allererste Starterin am SALEWA-Master 2001 konnte Alexandra in der noch kalten und totenstillen Halle in der ersten Qualifikationsroute keinen Exploit setzen. Den harten Einzelzug im oberen Drittel der Route kletterten nur Muriel Sarkany, Annatina Schulz, Alena Ostapenko und Bettina Schöpf. Die anderen Athletinnen konnten nur noch zum Zug ansetzen, wobei Natalia Perlova, Eva Tusar und Olha Shalahina den nächsten Griff (12.21m) noch berührten.
Zusammen mit Elena Ovtchinnikova und der einzigen Deutschen Eva Nieselt belegte Alexandra den 8. und letzten Platz nach der ersten Qualifikationsroute.
In der zweiten, von Anfang an sehr athletischen Qualifikationsroute steigerte sich Alexandra deutlich, erreichte fast das Top und qualifizierte sich klar für das Finale der besten 8 am Abend.

In der verschlauften Finalroute konnte Alexandra vor mittlerweile vollem Haus mit ihrem respektlosen und konsequenten Kletterstil zeigen was sie zu leisten vermag. Der absteigende Quergang mit dem übel schmierigen Auflegergriff konnte Alexandras Weg nach oben (oder besser unten?) nicht stoppen. Bettina, Natalia und Olha konnten nicht glauben, dass der Griff so schlecht ist und liessen sich zu (unüberlegten) Aktionen ins Nichts verleiten! An einem weiten Zug an der Kante waren Alexandras Kraftreserven dann genau so aufgebraucht wie die von Elena Ovtchinnikova. Da Elena in der Qualifikation ebenfalls an den genau gleichen Stellen die Kraft ausging, wurden  Elena und Alexandra folgerichtig gemeinsam vierte.
Muriel Sarkany siegte mit drei souveränen Top-Begehungen vor Annatina Schulz und etwas überraschend vor der jungen Ukrainerin Olha Shalahina, die mit der Prämie für den 3. Platz sicher etwas anzufangen weiss.(14.10.2001)

 
ragnilecco.com
climbing.de
Die jungen wilden Franzosen gewinnen den WC in Lecco, Alexandra will endlich auch  einen WC-Final klettern (22./23.9.01)

Bei misslichen äusseren Bedingungen ist Alexandra in Lecco knapp an der Finalqualifikation der besten 8 vorbeigeklettert. Eine riskante Stelle am Einstieg des grossen Daches war Endstation für Alexandra in der Halbfinalroute. Die nächste Expresschlinge konnte noch nicht eingehängt werden, was beim Weiterklettern einen harten, unkontollierten Sturz in die Kletterwand hätte nach sich ziehen können. Die bis zum Dach sehr souveräne Leistung im Halbfinale reichte Alexandra immerhin noch zum guten 14. Platz. Im (zu)harten 1/4-Finale konnte sich Alexandra zuvor totz Kälte und Nässe schadlos halten und erwartungsgemäss für das Halbfinale qualifizieren.

Der junge Schweizer Cedric Lachat qualifizierte sich erstmals für einen WC-Final und belegte schlussendlich den sehr guten 7. Platz. Gewonnen wurde der WC von Lecco von den jungen Sandrine Levet und Alexandre Chabot, beide aus Frankreich.(24.9.2001)

 

Alex im WM-1/4-Finale
Foto: Daniel Frei
sportjournalist.ch
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Alexandra klettert top im WM-1/4-Finale (5.-8.09.01)

Am Donnerstagnachmittag kletterte Alexandra nach 6 1/2 langen Stunden in der Isolation im WM-1/4-Finale mit 16 weiteren Konkurrentinnen top. Die Qualifikation fürs Halbfinale war diskussionslos geschafft.
Mit der Gewissheit ihrer Superleistung vom Vortage stieg Alexandra am Freitagabend vor grosser Zuschauerkulisse beherzt in ihre Halfinalroute ein. Erst knapp unter dem Schlussgriff scheitert Alexandra in einem furchterregenden Dachüberhang. Für den Einzug ins Finale und somit das Abschneiden meiner Haare, wäre das Top nötig gewesen.
Am Samstag konnte Alexandra in der ausverkauften Halle entspannt den Finals zuschauen und der neuen Weltmeisterin Martina Cufar aus Sovenien zujubeln, die Muriel Sarkany aus Belgien ganz knapp bezwang.(10.9.2001)

 


Alexandra Eyer klettert
regelmässig auf
internationaler Ebene
vorne mit
wiwo.ch
 
 


Alexandra Eyer:
"Klettern ist mega lässig"
wiwo.ch

Die internationale Kletter-Elite trifft sich in Winterthur - Alexandra Eyer (Zürich) ist dabei
Den besten Weg alleine finden 
( 30.8.2001 )  Quelle: Rene Donze / wiwo.ch

Die Zürcherin Alexandra Eyer (20) ist eine der besten Kletterinnen der Schweiz. Nächste Woche nimmt sie an den Weltmeisterschaften der Sportkletterer in Winterthur teil. Ihr Ziel ist ein Platz unter den ersten zehn.

rd. "Klettern ist Lifestyle", sagt Roger Knecht. Er ist Haupttrainer des Regionalzentrums-Sportklettern Ostschweiz des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) und betreut den Kletterbereich in der Winterthurer Trendsporthalle Block 37. Seit zehn Jahren ist er auch der persönliche Coach von Alexandra Eyer. Die Zürcherin ist eine der besten Kletterinnen im Land. Am Samstag belegte sie an den Schweizermeisterschaften in Meiringen den zweiten Rang hinter Annatina Schultz (Bern).

Spass haben

Das Resultat ist für die 20-Jährige nicht das einzig Wichtige: "Beim Klettern musst du Spass haben, sonst musst du aufhören", sagt sie. Letzteres kommt für die Athletin noch lange nicht in Frage. Ihre Karriere als Elite-Kletterin hat erst angefangen.

Die ersten Kletter-Versuche liegen schon lange zurück: Die Zürcherin kam durch ihren Onkel, der im Wallis lebt und Sportkletterer ist, auf den Geschmack. "Wir gingen viel in die Berge, und ich habe mit ihm an den Felsen geübt", erzählt Eyer. Sie durfte ihn auch einmal an einen Wettkampf der Sportkletterer begleiten: "Von da an war es mein Ziel, an einem solchen Wettbewerb teilzunehmen."

Als Zehnjährige besuchte sie ein erstes Schnuppertraining bei der SAC Sektion Uto in Zürich. Doch das Mindestalter für eine Wettkampfteilnahme lag damals noch bei 14 Jahren. Sie trainierte weiter und kam vier Jahre später an den Schweizermeisterschaften auf Anhieb unter die ersten 10. "Es zeigte sich schnell, dass Alexandra gut ist", sagt ihr Trainer. "Sie ist motorisch sehr geschickt und kann sich neue Bewegungen gut vorstellen." Schon kurz nach ihrem ersten Wettkampf wurde Alexandra Eyer ins Nationalkader aufgenommen. Bereits 1996 durfte sie ihren ersten internationalen Wettkampf in Ravenna (Italien) bestreiten: "Ich bin einfach hingegangen und freute mich", erzählt die Kletterin. Sie erreichte einen Finalplatz. "Alexandra ist nicht verbissen, aber sehr zielstrebig und hartnäckig", charakterisiert Knecht seinen Schützling. Seit zwei Jahren klettert die junge Frau regelmässig auf internationaler Ebene vorne mit. Letztes Jahr belegte sie den zweiten Schlussrang in der Jugend-Europacup-Gesamtwertung.

Die Top Ten erobern

Nun darf sie als 20-jährige nur noch in der Elite-Kategorie starten. Der Saisonauftakt ist ihr gelungen. Am Weltcup in Chamonix erreichte sie den 9. und in München den 8. Schlussrang. Bereits ist sie in die Top 20 der Weltrangliste vorgestossen. Die Ausgangslage für die Weltmeisterschaften in Winterthur sind also gut: "Mein Ziel ist es, unter die ersten 10 zu kommen", sagt die zierliche Frau. 

Sie gehört mit ihrer Körpergrösse von 160 Zentimetern zu den kleineren im Teilnehmerinnen-Feld. "Natürlich wäre es von Vorteil, wenn Alexandra etwas grösser wäre", sagt ihr Trainer, "doch in erster Linie ist es eine Frage der Geschicklichkeit, der Vorstellungskraft und der Beweglichkeit." Das alles sei bei Alexandra vorhanden. "Wer in den Top Ten der Weltklasse mithalten kann, hat keine grossen Schwächen", sagt Knecht. Aber sie könne sich sicher noch steigern. Etwas mehr
Krafttraining würde ihr nichts schaden. Das werde jetzt, da sie ausgewachsen ist, auch in Angriff genommen, sagt Knecht. "Viel wichtiger ist es aber, dass sie weiterhin Freude am Klettern hat."

Diese sei noch immer vorhanden betont die junge Spitzensportlerin. "Klettern ist mega lässig: Du bist auf dich allein gestellt, kannst mit den Routen spielen und immer neue Varianten ausprobieren." Am schönsten seis natürlich in der freien Natur: "So oft ich kann, gehe ich in die Berge". Dorthin, wo sie ihre Leidenschaft entdeckt hat. 

 


pfiff.ch
Ehrgeizig und mutig
( 22.8.2001 )  Quelle: Ramona Früh / pfiff.ch (eingestellt)

Alexandra ist erst 20-jährig, aber schon bei der Damen Elite im Klettern dabei. Jetzt steht die WM in Winterthur bevor.

Alexandra Eyer ist erst 20 Jahre alt, eher klein und zierlich. Niemand, der sie auf der Strasse sieht, würde denken, dass sie eine Spitzensportlerin ist. Seit etwa zehn Jahren klettert sie, seit diesem Jahr gehört sie zu der Damen Elite. Und sie ist eine der Jüngsten. Alexandra trainiert etwa 15 bis 20 Stunden in der Woche – Konditions- und Klettertrainin, eigentlich ein kleiner Trainingsaufwand. «Beim Wettkampf weiss man nie, welche Route kommt. Beim Kunstturnen zum Beispiel müssen die Turner einfach eine Übung 1 000 Mal durchgeturnt haben, damit sie es am Wettkampf schaffen. Das geht bei uns nicht.» Darum ist der Trainingsaufwand fürs Klettern bedeutend kleiner als für andere Sportarten. 

Attraktive Sportart

 «Das macht das Klettern für Junge attraktiv», meint auch Trainer Roger Knecht. Trotz Sport können die Kletterer in die Schule oder zur Arbeit gehen. So wie Alexandra. Sie macht eine Lehre als Bandagistin. «Ich muss mich schon gut organisiernen können, damit ich neben dem Klettern auch in der Lehre gut durchkomme.» Der Sport sei schon wichtig in ihrem Leben, sie habe schon immer Sport gemacht und wollte auch nie damit aufhören. «Es gab sogar schon Phasen, da wollte ich nur noch Sport machen. Aber ich bin realistisch genug und weiss, dass das nicht geht. Der Beruf gehört auch dazu.»
Heutzutage ist der Einstieg in den Klettersport für Jugendliche viel einfacher als noch vor zehn Jahren. «Klettern ist heute in den Schulsport integriert und es gibt überall Kletterhallen, wo man Kurse besuchen kann. Oder man kann sich beim Schweizer Alpen-Club SAC melden und findet so Anschluss an eine Jugendgruppe», sagt Roger.

 «Risikobewusst»

Alexandra hat noch draussen am Fels gelernt zu klettern, heute geht sie nur noch etwa einmal pro Jahr auf eine Bergtour. «Früher ging ich lieber nach draussen und habe Mehrseillängentouren gemacht. Aber jetzt ist es gerade umgekehrt.»
Freeclimbing habe aber nichts zu tun mit Klettern ohne Seil. Alexandra bezeichnet sich selbst auch nicht als risikofreudig. Sie sei eher «risikobewusst», sagt Roger. Und mutig? Gesichert an einem Seil eine 25 Meter hohe Wand hinaufzuklettern und sich dann, wenn die Kraft oder die Konzentration nachlässt, einfach in das Seil fallen zu lassen? «Ich bin schon mutig, aber unter den Kletterern gibt es viel Mutigere», glaubt Alexandra. 

Mental gut vorbereitet sein

Das wichtigste vor allem sei zu erkennen, wo die Grenzen sind. Ehrgeizig sei Alexandra auch, aber nicht verbissen. Als Spitzensportler müsse man vor allem Geduld haben und hartnäckig sein. Auf die kommende KletterWeltmeisterschaft hat sich Alexandra schon seit Anfang Jahr vorbereitet. Jetzt gelte es nur noch, die Form bis zum Wettkampf halten zu können und im entscheidenen Moment mental gut vorbereitet zu sein. «Ich darf möglichst wenig daran denken. Und beim Wettkampf muss ich völlig konzentriert sein. Eigentlich ist es ja unwichtig, ob es eine WM ist oder ein normaler Wettkampf. Ich muss einfach das zeigen, was ich kann.» Ihr Ziel für die WM ist es, unter die ersten 15 zu kommen. «Oder vielleicht unter die besten Zehn. Oder vielleicht doch ins Finale der besten Acht?»
 

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Bericht (climbing.de)
Ergebnisse (digitalrock.de)
Alexandra bestätigt mit dem  8. Platz am Boulder-WC in München ihren 9. Platz von Chamonix
( 30.7.2001 )  Quelle: Roger Knecht  und digital Rock

Der DAV lud am 22./23. Juli anlässlich der Münchner Outdoormesse ispo zum Boulderweltcup. Alexandra liess sich nicht zweimal bitten und pushte sich an ihrem ersten Boulderweltcup gleich auf den sehr guten 8. Platz.

Im Qualifikationsdurchgang am Sonntag erkletterte sich Alexandra bereits den 8. Platz, der ihr am Montag einen Finaldurchgang parallel mit Chris Sharma* bescherte. Dass am Ende des sehr harten Finales der gleiche Platz wie nach Qualifikation resultierte, war hoch verdient aber auch etwas zufällig, da das Klassement nochmals komplett umgekrempelt wurde. Wettkampfboulderprobleme erfordern etwa 5 - 8 maximalkrätige, sehr spezifische Kletterzüge zur erfolgreichen Bewältigung. Dabei ist es unvermeidlich, dass bestimmte Kletterinnen für bestimmte Boulderprobleme z.B. wegen ihrer Grösse begünstigt sind.

Alexandra stellte mit ihrer Leistung in München ihre Vielseitigkeit unter Beweis, und zeigte dass sie technisch mit den besten Boulderfrauen der Welt mithalten kann. Einen schwierig anzusetzenden, dynamischen Zug an einen Untergriff am 2. Finalboulder bewältigte Alexandra, ausser der späteren Siegerin Sandrine Levet, als Einzige gleich auf Anhieb. 
Der Appetit für weitere Boulder-WC ist geweckt ...

* Chris Sharma wurde nach einer auf  THC pos. Dopingkontrolle disqualifiziert!
 

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Alexandra klettert am 12./13. Juli am Weltcup in Chamonix erstmals in die Top 10
( 24.7.2001 )  Quelle: Roger Knecht  und digital Rock

Der Kletterweltcup 2001 begann für Alexandra gleich mit einem Paukenschlag. Alex kletterte mit nur 5 anderen Kletterinnnen die harte 7b+-Viertelfinalroute top. Als eine der 6 Besten aus dem Viertelfinale hatte Alexandra die Ehre im Halfinale als Letzte zustarten. In der technisch anspruchsvollen Route an der vollstrukturierten Enterprise Wettkampfwand konnte Alex wieder alles zeigen was sie kann und unterstreichen, dass der Durchstieg der Viertelfinalroute kein Zufall war. Alexandra fand unter dem Beifall der vielen Zuschauer stets elegante Bewegungslösungen für die komplexen Kletterprobleme bis ihr fast ganz oben die Kraft ausging.

In den Augen der Schiedsrichter von Chamonix entsprach die Kletterleistung von Alexandra im Halfinale dem 9. Platz. Bei einer etwas anderer Regelauslegung hätte es auch der 5. Platz sein können. Trotzdem ein sehr positiver Wettkampf, in dem Alexandra erstmals in die Weltspitze kletterte und der das grosse Potential aufzeigte, das noch in ihr steckt.

 

Die Sportkletter-WM vom 5.- 8. Sept. 2001 in Winterthur aus Sicht der Sektion Uto
( 14.7.2001 )  Quelle: Roger Knecht

Endlich findet nach den Sportkletter-Weltcups in den Jahren 1992 und 93 im Hallenstadion in Zürich-Oerlikon wieder ein grosser internationaler Kletterwettkampf vor den Toren Zürichs statt.
 


Ütliberg 95


Chamonix 01

1993 begann auch ein kleines 12-jähriges Mädchen in der JO Uto mit dem Klettern. Vom ersten Augenblick an war erkennbar, dass das Mädchen grosses Talent zum Klettern hat. In den vergangenen 8 Jahren erreichte das zur jungen, selbstbewussten Frau gewordene Mädchen das Leistungsniveau, um zusammen mit den weltbesten Kletterern und Kletterinnen an der kommenden WM in Winterthur teilzunehmen.

Die Jugendorganisation der Sektion Uto bot mit ihrem gut bereuten Trainingsbetrieb Alexandra Eyer das Umfeld, das sie brauchte, um ihr grosses Talent weiter entwickeln zu können. Alexandra war in den JO-Trainings, auf Touren und in Lagern stets grosses Vorbild und Motivation für viele junge JO-ler und KiBe-ler. Alexandra schaffte auch den Spagat zwischen Spitzensport und einem Engagement als Leiterin in unserer KiBe-Gruppe, der unsere jüngste Nachwuchshoffnung Evelyne Meier entspringt.

Es spricht für die Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit der Sektion Uto, dass ein aktives JO-Mitglied an der Sportkletter-WM teilnimmt, ein Tourenleiter den Mount Everest besteigt, tausende Alpinisten in den sektionseigenen Schutzhütten Obdach finden, wertvolle kulturelle Veranstaltungen angeboten werden und exzellente Trainings, Kurse, Touren und Lager durchgeführt werden.

Mein persönliches Ziel für die WM ist, am Samstagabend 8. Sept. mit kurzen, knallbunten Haaren in der WM-Halle in Winterthur herumlaufen zu müssen. Alexandra und ich haben eine fotogene Abmachung getroffen:
Kommt Alexandra in der Disziplin Schwierigkeitsklettern in den Final der besten 8, schneide ich meine Haare sehr kurz und färbe sie bunt. Kommt Alexandra nicht in den Final, bekommt sie die bunte Frisur.
Wie ungewiss der Ausgang der Wette ist, zeigt ein Blick auf die Rangliste des letzten Weltcups Mitte Juli in Chamonix, in dem Alexandra als neunte nur um Haaresbreite nicht in den Final kletterte. Gerade rechtzeitig für die WM hat Alexandra erstmals den Anschluss an die Weltspitze gefunden.

Zusammen mit allen Wettkämpfern und Wettkämpferinnen freut sich Alexandra auf die lautstarke Unterstützung durch die Uto-Mitglieder an der WM.

Programm

Mittwoch  5. Sept.
20 h Eröffnungsshow

Donnerstag  6. Sept.
12 - 18 h Qualifikation Schwierigkeitsklettern
19 - 22 h Qualifikation Speed

Freitag  7. Sept.
10 - 17 h Qualifikation Bouldern
18 - 22 h Qualifikation Schwierigkeitsklettern

Samstag  8. Sept.
13 - 16 h Final Bouldern
17 - 19 h Final Speed
20 - 22 h Final Schwierigkeitsklettern