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worldcupkranj.com
digitalROCK.de |
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Weltcupfinale
2001 in Kranj / Slowenien (16.-18.11.01)
Endlich ist die lange, erfolgreiche
Wettkampfsaison im Schweizer WM-Jahr mit dem Weltcupfinale in Kranj zu
Ende gegangen, 7 Monate nach dem es am 21./22. April spektakulär mit
Schneefall am Lord of the wall in Luzern angefangen hatte.
Nach dem Weltcup in Kuala Lumpur
war die Luft bei Alexandra draussen. Die Form schwand von Tag zu Tag und
die Halbfinalqualifikation in Karj war eigentlich schon ein Erfolg.
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Fotos: Eyer/Iseli
climbing.de
digitalROCK.de
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12.
Platz am Weltcup in Kuala Lumpur / Malaysia (2.-4.11.01)
Der Weltcup im exotischen Kuala Lumpur,
der Stadt mit den Peronas Twintowers, war das ganz grosse Erlebnis: Tropische
Hitze, heftige (defekte) Klimaanlagen und Begegnugnen mit starken
Kletterern und Kletterinnen aus ganz Asien die in Europa leider nur selten
an Weltcupwettkämpfen teilnehmen können. Die Indonesierin Agung
Ethi Hendrawati (Bild links oben) erkletterte sich mit Kopftuch den
2.Platz im Speedwettkampf!
Alexandra reichte es nach einem guten
Viertelfinale im Halfinale wieder ganz knapp nicht für die so lange
ersehnte Weltcup-Finalqualifikation und beim dieses Mal reichlich vorhandenen
Preisgeld ging sie mit ihrem 12. Platz auch leer aus. Der letzte Weltcup
2001 in Kranj bietet Alexandra, der aktuellen Weltranglisten 13., nochmals
die Chance für eine Finalqualifikation.
Die Sieger von Malaysia, Muriel
Sarkany und Alexandre Chabot gewannen auch vorzeitig die Weltcupgesamtwertung
2001, noch vor dem letzten Weltcup in Kranj und sind die neuen Weltranglistenerste.(6.11.2001)
Lies auch den Wettkampfbericht des
Deutschen Christian Bindhammer auf climbing.de. |
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apricaonline.com
digitalROCK.de
planetmountain.com |
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10. Platz
am Weltcup in Aprica/I (19./20.10.01)
Guter 10. Platz, wieder keine Finalqualifikation!
Im 1/4-Finale am Freitagabend liess
Alexandra erst am Schlussgriff los, allerdings bevor sie das Seil zuoberst
einhängen konnte. Das reichte zum guten 13. Platz und damit zur sicheren
1/2-Finalqualifikation der besten 26. Im 1/2-Finale konnte Alexandra nochmals
drei Plätze gutmachen.
Hätte Alexandra etwas schneller
geklinkt, hätte sie sicher noch die Kraft gehabt noch zwei lumpige
Griffe weiter zu klettern und sich somit endlich für einen Weltcupfinal
zu qualifizieren. Die noch frische Erinnerung an ihren letztjährigen
Sieg im Jugendeuropacup in der gleichen Halle in Aprica konnte Alexandra
auch nicht in den Final tragen. Resultate
vom YEC 2000 in Aprica
Den Weltcup gewonnen haben die WM-Zeiten
von Winterthur Tomás Mrázek und Muriel Sarkany.(21.10.2001)
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digitalrock.de/01_sma
climbing.de



Photos: Marco
Kost
mountains-and-more.de

Photo: Jürgen
Christmann
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Gerechter
4. Platz für Alexandra am SALEWA-Master auf der Scheidegg (13.10.01)
Die 20-jährige Alexandra erklettert
sich mit einer engagierten Leistung im Finale gemeinsam mit der 36-jährigen
Elena Ovtchinnikova den sehr guten 4. Platz am SALEWA-Master 2001 auf der
Scheidegg/D.
Als allererste Starterin am SALEWA-Master
2001 konnte Alexandra in der noch kalten und totenstillen Halle in der
ersten Qualifikationsroute keinen Exploit setzen. Den harten Einzelzug
im oberen Drittel der Route kletterten nur Muriel Sarkany, Annatina Schulz,
Alena Ostapenko und Bettina Schöpf. Die anderen Athletinnen konnten
nur noch zum Zug ansetzen, wobei Natalia Perlova, Eva Tusar und Olha Shalahina
den nächsten Griff (12.21m) noch berührten.
Zusammen mit Elena Ovtchinnikova
und der einzigen Deutschen Eva Nieselt belegte Alexandra den 8. und letzten
Platz nach der ersten Qualifikationsroute.
In der zweiten, von Anfang an sehr
athletischen Qualifikationsroute steigerte sich Alexandra deutlich, erreichte
fast das Top und qualifizierte sich klar für das Finale der besten
8 am Abend.
In der verschlauften Finalroute konnte
Alexandra vor mittlerweile vollem Haus mit ihrem respektlosen und konsequenten
Kletterstil zeigen was sie zu leisten vermag. Der absteigende Quergang
mit dem übel schmierigen Auflegergriff konnte Alexandras Weg nach
oben (oder besser unten?) nicht stoppen. Bettina, Natalia und Olha konnten
nicht glauben, dass der Griff so schlecht ist und liessen sich zu (unüberlegten)
Aktionen ins Nichts verleiten! An einem weiten Zug an der Kante waren Alexandras
Kraftreserven dann genau so aufgebraucht wie die von Elena Ovtchinnikova.
Da Elena in der Qualifikation ebenfalls an den genau gleichen Stellen die
Kraft ausging, wurden Elena und Alexandra folgerichtig gemeinsam
vierte.
Muriel Sarkany siegte mit drei souveränen
Top-Begehungen vor Annatina Schulz und etwas überraschend vor der
jungen Ukrainerin Olha Shalahina, die mit der Prämie für den
3. Platz sicher etwas anzufangen weiss.(14.10.2001) |
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Die jungen
wilden Franzosen gewinnen den WC in Lecco, Alexandra will endlich auch
einen WC-Final klettern (22./23.9.01)
Bei misslichen äusseren Bedingungen
ist Alexandra in Lecco knapp an der Finalqualifikation der besten 8 vorbeigeklettert.
Eine riskante Stelle am Einstieg des grossen Daches war Endstation für
Alexandra in der Halbfinalroute. Die nächste Expresschlinge konnte
noch nicht eingehängt werden, was beim Weiterklettern einen harten,
unkontollierten Sturz in die Kletterwand hätte nach sich ziehen können.
Die bis zum Dach sehr souveräne Leistung im Halbfinale reichte Alexandra
immerhin noch zum guten 14. Platz. Im (zu)harten 1/4-Finale konnte sich
Alexandra zuvor totz Kälte und Nässe schadlos halten und erwartungsgemäss
für das Halbfinale qualifizieren.
Der junge Schweizer Cedric Lachat
qualifizierte sich erstmals für einen WC-Final und belegte schlussendlich
den sehr guten 7. Platz. Gewonnen wurde der WC von Lecco von den jungen
Sandrine Levet und Alexandre Chabot, beide aus Frankreich.(24.9.2001)
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Alexandra
klettert top im WM-1/4-Finale (5.-8.09.01)
Am Donnerstagnachmittag kletterte
Alexandra nach 6 1/2 langen Stunden in der Isolation im WM-1/4-Finale mit
16 weiteren Konkurrentinnen top. Die Qualifikation fürs Halbfinale
war diskussionslos geschafft.
Mit der Gewissheit ihrer Superleistung
vom Vortage stieg Alexandra am Freitagabend vor grosser Zuschauerkulisse
beherzt in ihre Halfinalroute ein. Erst knapp unter dem Schlussgriff scheitert
Alexandra in einem furchterregenden Dachüberhang. Für den Einzug
ins Finale und somit das Abschneiden meiner Haare, wäre das Top nötig
gewesen.
Am Samstag konnte Alexandra in der
ausverkauften Halle entspannt den Finals zuschauen und der neuen Weltmeisterin
Martina Cufar aus Sovenien zujubeln, die Muriel Sarkany aus Belgien ganz
knapp bezwang.(10.9.2001)
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Alexandra Eyer klettert
regelmässig auf
internationaler Ebene
vorne mit
wiwo.ch
Alexandra Eyer:
"Klettern ist mega lässig"
wiwo.ch
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Die internationale
Kletter-Elite trifft sich in Winterthur - Alexandra Eyer (Zürich)
ist dabei
Den besten Weg alleine finden
( 30.8.2001
) Quelle: Rene Donze / wiwo.ch
Die Zürcherin Alexandra
Eyer (20) ist eine der besten Kletterinnen der Schweiz. Nächste Woche
nimmt sie an den Weltmeisterschaften der Sportkletterer in Winterthur teil.
Ihr Ziel ist ein Platz unter den ersten zehn.
rd. "Klettern ist Lifestyle",
sagt Roger Knecht. Er ist Haupttrainer des Regionalzentrums-Sportklettern
Ostschweiz des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) und betreut den Kletterbereich
in der Winterthurer Trendsporthalle Block 37. Seit zehn Jahren ist er auch
der persönliche Coach von Alexandra Eyer. Die Zürcherin ist eine
der besten Kletterinnen im Land. Am Samstag belegte sie an den Schweizermeisterschaften
in Meiringen den zweiten Rang hinter Annatina Schultz (Bern).
Spass haben
Das Resultat ist für die
20-Jährige nicht das einzig Wichtige: "Beim Klettern musst du Spass
haben, sonst musst du aufhören", sagt sie. Letzteres kommt für
die Athletin noch lange nicht in Frage. Ihre Karriere als Elite-Kletterin
hat erst angefangen.
Die ersten Kletter-Versuche liegen
schon lange zurück: Die Zürcherin kam durch ihren Onkel, der
im Wallis lebt und Sportkletterer ist, auf den Geschmack. "Wir gingen viel
in die Berge, und ich habe mit ihm an den Felsen geübt", erzählt
Eyer. Sie durfte ihn auch einmal an einen Wettkampf der Sportkletterer
begleiten: "Von da an war es mein Ziel, an einem solchen Wettbewerb teilzunehmen."
Als Zehnjährige besuchte
sie ein erstes Schnuppertraining bei der SAC Sektion Uto in Zürich.
Doch das Mindestalter für eine Wettkampfteilnahme lag damals noch
bei 14 Jahren. Sie trainierte weiter und kam vier Jahre später an
den Schweizermeisterschaften auf Anhieb unter die ersten 10. "Es zeigte
sich schnell, dass Alexandra gut ist", sagt ihr Trainer. "Sie ist motorisch
sehr geschickt und kann sich neue Bewegungen gut vorstellen." Schon kurz
nach ihrem ersten Wettkampf wurde Alexandra Eyer ins Nationalkader aufgenommen.
Bereits 1996 durfte sie ihren ersten internationalen Wettkampf in Ravenna
(Italien) bestreiten: "Ich bin einfach hingegangen und freute mich", erzählt
die Kletterin. Sie erreichte einen Finalplatz. "Alexandra ist nicht verbissen,
aber sehr zielstrebig und hartnäckig", charakterisiert Knecht seinen
Schützling. Seit zwei Jahren klettert die junge Frau regelmässig
auf internationaler Ebene vorne mit. Letztes Jahr belegte sie den zweiten
Schlussrang in der Jugend-Europacup-Gesamtwertung.
Die Top Ten erobern
Nun darf sie als 20-jährige
nur noch in der Elite-Kategorie starten. Der Saisonauftakt ist ihr gelungen.
Am Weltcup in Chamonix erreichte sie den 9. und in München den 8.
Schlussrang. Bereits ist sie in die Top 20 der Weltrangliste vorgestossen.
Die Ausgangslage für die Weltmeisterschaften in Winterthur sind also
gut: "Mein Ziel ist es, unter die ersten 10 zu kommen", sagt die zierliche
Frau.
Sie gehört mit ihrer Körpergrösse
von 160 Zentimetern zu den kleineren im Teilnehmerinnen-Feld. "Natürlich
wäre es von Vorteil, wenn Alexandra etwas grösser wäre",
sagt ihr Trainer, "doch in erster Linie ist es eine Frage der Geschicklichkeit,
der Vorstellungskraft und der Beweglichkeit." Das alles sei bei Alexandra
vorhanden. "Wer in den Top Ten der Weltklasse mithalten kann, hat keine
grossen Schwächen", sagt Knecht. Aber sie könne sich sicher noch
steigern. Etwas mehr
Krafttraining würde ihr
nichts schaden. Das werde jetzt, da sie ausgewachsen ist, auch in Angriff
genommen, sagt Knecht. "Viel wichtiger ist es aber, dass sie weiterhin
Freude am Klettern hat."
Diese sei noch immer vorhanden
betont die junge Spitzensportlerin. "Klettern ist mega lässig: Du
bist auf dich allein gestellt, kannst mit den Routen spielen und immer
neue Varianten ausprobieren." Am schönsten seis natürlich in
der freien Natur: "So oft ich kann, gehe ich in die Berge". Dorthin, wo
sie ihre Leidenschaft entdeckt hat.
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pfiff.ch |
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Ehrgeizig und mutig
( 22.8.2001
) Quelle: Ramona Früh / pfiff.ch (eingestellt)
Alexandra ist erst 20-jährig,
aber schon bei der Damen Elite im Klettern dabei. Jetzt steht die WM in
Winterthur bevor.
Alexandra Eyer ist erst 20 Jahre
alt, eher klein und zierlich. Niemand, der sie auf der Strasse sieht, würde
denken, dass sie eine Spitzensportlerin ist. Seit etwa zehn Jahren klettert
sie, seit diesem Jahr gehört sie zu der Damen Elite. Und sie ist eine
der Jüngsten. Alexandra trainiert etwa 15 bis 20 Stunden in der Woche
– Konditions- und Klettertrainin, eigentlich ein kleiner Trainingsaufwand.
«Beim Wettkampf weiss man nie, welche Route kommt. Beim Kunstturnen
zum Beispiel müssen die Turner einfach eine Übung 1 000 Mal durchgeturnt
haben, damit sie es am Wettkampf schaffen. Das geht bei uns nicht.»
Darum ist der Trainingsaufwand fürs Klettern bedeutend kleiner als
für andere Sportarten.
Attraktive Sportart
«Das macht das Klettern
für Junge attraktiv», meint auch Trainer Roger Knecht. Trotz
Sport können die Kletterer in die Schule oder zur Arbeit gehen. So
wie Alexandra. Sie macht eine Lehre als Bandagistin. «Ich muss mich
schon gut organisiernen können, damit ich neben dem Klettern auch
in der Lehre gut durchkomme.» Der Sport sei schon wichtig in ihrem
Leben, sie habe schon immer Sport gemacht und wollte auch nie damit aufhören.
«Es gab sogar schon Phasen, da wollte ich nur noch Sport machen.
Aber ich bin realistisch genug und weiss, dass das nicht geht. Der Beruf
gehört auch dazu.»
Heutzutage ist der Einstieg in
den Klettersport für Jugendliche viel einfacher als noch vor zehn
Jahren. «Klettern ist heute in den Schulsport integriert und es gibt
überall Kletterhallen, wo man Kurse besuchen kann. Oder man kann sich
beim Schweizer Alpen-Club SAC melden und findet so Anschluss an eine Jugendgruppe»,
sagt Roger.
«Risikobewusst»
Alexandra hat noch draussen am
Fels gelernt zu klettern, heute geht sie nur noch etwa einmal pro Jahr
auf eine Bergtour. «Früher ging ich lieber nach draussen und
habe Mehrseillängentouren gemacht. Aber jetzt ist es gerade umgekehrt.»
Freeclimbing habe aber nichts
zu tun mit Klettern ohne Seil. Alexandra bezeichnet sich selbst auch nicht
als risikofreudig. Sie sei eher «risikobewusst», sagt Roger.
Und mutig? Gesichert an einem Seil eine 25 Meter hohe Wand hinaufzuklettern
und sich dann, wenn die Kraft oder die Konzentration nachlässt, einfach
in das Seil fallen zu lassen? «Ich bin schon mutig, aber unter den
Kletterern gibt es viel Mutigere», glaubt Alexandra.
Mental gut vorbereitet sein
Das wichtigste vor allem sei zu
erkennen, wo die Grenzen sind. Ehrgeizig sei Alexandra auch, aber nicht
verbissen. Als Spitzensportler müsse man vor allem Geduld haben und
hartnäckig sein. Auf die kommende KletterWeltmeisterschaft hat sich
Alexandra schon seit Anfang Jahr vorbereitet. Jetzt gelte es nur noch,
die Form bis zum Wettkampf halten zu können und im entscheidenen Moment
mental gut vorbereitet zu sein. «Ich darf möglichst wenig daran
denken. Und beim Wettkampf muss ich völlig konzentriert sein. Eigentlich
ist es ja unwichtig, ob es eine WM ist oder ein normaler Wettkampf. Ich
muss einfach das zeigen, was ich kann.» Ihr Ziel für die WM
ist es, unter die ersten 15 zu kommen. «Oder vielleicht unter die
besten Zehn. Oder vielleicht doch ins Finale der besten Acht?»
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Alexandra
bestätigt mit dem 8. Platz am Boulder-WC in München ihren
9. Platz von Chamonix
( 30.7.2001
) Quelle: Roger Knecht und digital Rock
Der DAV lud am 22./23. Juli anlässlich
der Münchner Outdoormesse ispo zum Boulderweltcup.
Alexandra liess sich nicht zweimal bitten und pushte sich an ihrem ersten
Boulderweltcup gleich auf den sehr guten 8. Platz.
Im Qualifikationsdurchgang
am Sonntag erkletterte sich Alexandra bereits den 8. Platz, der ihr am
Montag einen Finaldurchgang parallel mit Chris Sharma* bescherte. Dass
am Ende des sehr harten Finales der gleiche Platz wie nach Qualifikation
resultierte, war hoch verdient aber auch etwas zufällig, da das Klassement
nochmals komplett umgekrempelt wurde. Wettkampfboulderprobleme erfordern
etwa 5 - 8 maximalkrätige, sehr spezifische Kletterzüge zur erfolgreichen
Bewältigung. Dabei ist es unvermeidlich, dass bestimmte Kletterinnen
für bestimmte Boulderprobleme z.B. wegen ihrer Grösse begünstigt
sind.
Alexandra stellte
mit ihrer Leistung in München ihre Vielseitigkeit unter Beweis, und
zeigte dass sie technisch mit den besten Boulderfrauen der Welt mithalten
kann. Einen schwierig anzusetzenden, dynamischen Zug an einen Untergriff
am 2. Finalboulder bewältigte Alexandra, ausser der späteren
Siegerin Sandrine Levet, als Einzige gleich auf Anhieb.
Der Appetit
für weitere Boulder-WC ist geweckt ...
* Chris Sharma wurde nach einer auf
THC pos. Dopingkontrolle disqualifiziert!
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Alexandra
klettert am 12./13. Juli am Weltcup in Chamonix erstmals in die Top 10
( 24.7.2001
) Quelle: Roger Knecht und digital Rock
Der Kletterweltcup 2001 begann für
Alexandra gleich mit einem Paukenschlag. Alex kletterte mit nur 5 anderen
Kletterinnnen die harte 7b+-Viertelfinalroute top. Als eine der 6 Besten
aus dem Viertelfinale hatte Alexandra die Ehre im Halfinale als Letzte
zustarten. In der technisch anspruchsvollen Route an der vollstrukturierten
Enterprise Wettkampfwand konnte Alex wieder alles zeigen was sie kann und
unterstreichen, dass der Durchstieg der Viertelfinalroute kein Zufall war.
Alexandra fand unter dem Beifall der vielen Zuschauer stets elegante Bewegungslösungen
für die komplexen Kletterprobleme bis ihr fast ganz oben die Kraft
ausging.
In den Augen der Schiedsrichter von
Chamonix entsprach die Kletterleistung von Alexandra im Halfinale dem 9.
Platz. Bei einer etwas anderer Regelauslegung hätte es auch der 5.
Platz sein können. Trotzdem ein sehr positiver Wettkampf, in dem Alexandra
erstmals in die Weltspitze kletterte und der das grosse Potential aufzeigte,
das noch in ihr steckt.
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Die
Sportkletter-WM vom 5.- 8. Sept. 2001 in Winterthur aus Sicht der Sektion
Uto
( 14.7.2001
) Quelle: Roger Knecht
Endlich findet
nach den Sportkletter-Weltcups in den Jahren 1992 und 93 im Hallenstadion
in Zürich-Oerlikon wieder ein grosser internationaler Kletterwettkampf
vor den Toren Zürichs statt.
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Ütliberg 95

Chamonix 01
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1993 begann
auch ein kleines 12-jähriges Mädchen in der JO Uto mit dem Klettern.
Vom ersten Augenblick an war erkennbar, dass das Mädchen grosses Talent
zum Klettern hat. In den vergangenen 8 Jahren erreichte das zur jungen,
selbstbewussten Frau gewordene Mädchen das Leistungsniveau, um zusammen
mit den weltbesten Kletterern und Kletterinnen an der kommenden WM in Winterthur
teilzunehmen.
Die Jugendorganisation
der Sektion Uto bot mit ihrem gut bereuten Trainingsbetrieb Alexandra Eyer
das Umfeld, das sie brauchte, um ihr grosses Talent weiter entwickeln zu
können. Alexandra war in den JO-Trainings, auf Touren und in Lagern
stets grosses Vorbild und Motivation für viele junge JO-ler und KiBe-ler.
Alexandra schaffte auch den Spagat zwischen Spitzensport und einem Engagement
als Leiterin in unserer KiBe-Gruppe, der unsere jüngste Nachwuchshoffnung
Evelyne Meier entspringt.
Es spricht
für die Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit der Sektion Uto,
dass ein aktives JO-Mitglied an der Sportkletter-WM teilnimmt, ein Tourenleiter
den Mount Everest besteigt, tausende Alpinisten in den sektionseigenen
Schutzhütten Obdach finden, wertvolle kulturelle Veranstaltungen angeboten
werden und exzellente Trainings, Kurse, Touren und Lager durchgeführt
werden.
Mein persönliches
Ziel für die WM ist, am Samstagabend 8. Sept. mit kurzen, knallbunten
Haaren in der WM-Halle in Winterthur herumlaufen zu müssen. Alexandra
und ich haben eine fotogene Abmachung getroffen:
Kommt Alexandra
in der Disziplin Schwierigkeitsklettern in den Final der besten 8, schneide
ich meine Haare sehr kurz und färbe sie bunt. Kommt Alexandra nicht
in den Final, bekommt sie die bunte Frisur.
Wie ungewiss
der Ausgang der Wette ist, zeigt ein Blick auf die Rangliste des letzten
Weltcups Mitte Juli in Chamonix, in dem Alexandra als neunte nur um Haaresbreite
nicht in den Final kletterte. Gerade rechtzeitig für die WM hat Alexandra
erstmals den Anschluss an die Weltspitze gefunden.
Zusammen mit
allen Wettkämpfern und Wettkämpferinnen freut sich Alexandra
auf die lautstarke Unterstützung durch die Uto-Mitglieder an der WM.
Programm
Mittwoch
5. Sept.
20 h Eröffnungsshow
Donnerstag
6. Sept.
12 - 18 h
Qualifikation Schwierigkeitsklettern
19 - 22 h
Qualifikation Speed
Freitag
7. Sept.
10 - 17 h
Qualifikation Bouldern
18 - 22 h
Qualifikation Schwierigkeitsklettern
Samstag
8. Sept.
13 - 16 h
Final Bouldern
17 - 19 h
Final Speed
20 - 22 h
Final Schwierigkeitsklettern |
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