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Erster Weltcupsieg.

An der SM in Schlieren. |
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Dritter Schlussrang im Weltcupgesamtkassement 2004!
Der 7. Platz am letzten Weltcup 2004 in Kranj am 20./21. Nov. reichte haarscharf zum dritten Platz in der Gesamtwertung. Dieser Erfolg bildet nach dem ersten Weltcupsieg vor einer Woche einen weiteren Meilenstein in Alexandras Kletterkarriere.
www.wordcupkranj.com/
Erster Weltcupsieg in Brno am 12./13. November 2004
Über 9 Jahre nach dem letzten Schweizer Weltcupsieg durch Elie Chevieux in Moskau am 22.10.1995 stand endlich wieder eine Schweizerin zuoberst auf dem Podest!
"Am ersten Tag ist mir die Qualifikation gut gelungen und ich konnte gemeinsam mit 7 Mitkonkurrentinnen TOP gehen. Am zweiten Tag konnte ich mich dank einem dritten Rang im Halbfinale souverän ein weiteres Mal für den Final qualifizieren. Auch der Final ist mir optimal gelungen und ich konnte meinen ersten Weltcup-Wettkampf vor Olga Shalagina (UKR) und Maja Vidmar (SLO) gewinnen. Ich bin überglücklich und danke allen für ganz herzlich für Ihre Unterstützung. "
www.czechclimbing.com/clanek.php?key=3441
Der Sieg in Bron hat mir sowohl in der Jahreswertung wie auch in der kontinuierlichen Rangliste den dritten Platz gebracht, was mich riesig freut. Ich hoffe, dass ich diesen Platz nächstes Wochenende in Kranj (SLO) verteidigen kann.
Schweizermeisterschaft Difficulty: 6. November 2004
Heute fand im Gaswerk Schlieren die Schweizermeisterschaften Difficulty statt, für mich seit längerem der erste Wettkampf in der Schweiz und vor heimischem Publikum. Nach gut geglückter Qualifikation ist mir auch der Final TOP gelungen und ich konnte meinen SM-Titel erfolgreich verteidigen. Zweite wurde Susanne Etter vor Stéphanie Louis.
Interview in der Vorstadt: www.vorstadt.ch/archiv/storys_archiv.cfm?vID=706
World Cup Difficulty in Valence 29./30. Oktober 2004
Als Achte habe ich den Final erreicht. Insgesamt sind wir zu neunt im Halbfinal TOP geklettert. Nun freue ich mich auf den Final. Dieser ist mir nicht ganz nach Wunsch gelungen. Im Finaldurchgang belegte ich den 6. Rang gemeinsam mit Natalija Gros (SLO) und Bettina Schöpf (AUT). Aufgrund der Qualifikation ergab dies leider nur den achten Schlussrang. Gewonnen wurde der Wettkampf von Muriel Sarkany (BEL) vor Martina Cufar (SLO) und Caroline Ciavaldini (FRA).
World Cup World Cup Difficulty in Aprica 22./23. Oktober 2004
Der Wettkampf in Aprica ist mir sehr gut gelungen. Nach der erhofften Finalqualifikation konnte ich zum ersten Mal ein Final TOP klettern - ein Traum ging in Erfüllung! Trotzdem hat es knapp wegen dem 1/2-Final-Resultat nicht zum Sieg gereicht. Hinter Angela Eiter und Bettina Schöpf belegte ich mit dem 3. Rang einen weiteren Podestplatz.
World Cup Difficulty in Shanghai: 2./3. Oktober 2004
Ein weiteres Mal konnte ich in Shanghai bei einem Weltcup nach guten Leistungen in der Qualifikation und im Halbfinal den Final erreichen. Insgesamt sind wir im Final zu 10 Frauen. Dieser ist mir nicht optimal gelungen, so dass ich mich mit dem 9. Schlussrang begnügen musste. Schade, aber auch Motivation für die weiteren Wettkämpfe dieser Saison.
C-MAX Climbing Cup Difficulty, Niederwangen: 25. September 2004
Die drei Qualifikationsläufe sind mir gut gelungen und ich konnte mich erwartungsgemäss für den Final qualifizieren. Auch dieser ist mir hervorragend gelungen, so dass ich diesen Wettkampf souverän vor Susanne Etter gewinnen konnte.
World Cup Difficulty in Marbella: 18./19. September 2004
Am World Cup im spanischen Marbella habe ich eine weitere Finalteilnahme erreicht. Im Final erkämpfte ich mir den 5. Rang. Leider hat es diesmal nicht ganz auf das Podest gereicht, aber es kommen ja noch weitere Wettkämpfe ...
Rock-Master in Arco: 4./5. September 2004
Nach dem ersten Teil des Wettkampfes (OnSight) belegte ich den 5. Rang. Dank einem weiteren 5. Rang im Wettkampf "AfterWork" reichte es über beide Wettkämpfe für den 4. Schlussrang. Dieser berechtigte mich für den Duellwettkampf, den ich trotz zwei Mal "Top" ebenfalls "nur" auf dem vierten Rang beendete.
C-MAX Climbing Cup Difficulty, Meiringen: 29. August 2004
Die beiden Qualifikationsläufe dieses Wettkampfes sind mir gut gelungen und ich konnte mich erwartungsgemäss für den Final qualifizieren. Auch dieser ist mir hervorragend gelungen, so dass ich diesen Wettkampf souverän vor Susanne Etter und Annina Guggisberg gewinnen konnte. Mit diesem Sieg konnte ich die Führung in der Schweizerischen Jahreswertung übernehmen.
World Cup Bouldern in Bardonecchia (ITA): 19. August 2004
Nach der Qualifikation belegte ich den 12. Platz und konnte mich damit für den Final qualifizieren. Der 12. Rang blieb mir auch am Schluss des Wettkampfes. Für mich war es eine gute Vorbereitung auf die nächsten Difficulty-Wettkämpfe.
Athen: 13.-29. August 2004
Gerne wäre ich jetzt an den Olympischen Spielen um die Schweiz ehrenvoll zu vertreten. Leider ist Sportklettern nicht olympisch und ich bereite mich hier auf die nächsten Wettkämpfe vor.
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Daniel Winkler und Alexandra in der Qualifikation.

Workout im Dach.

Konzentration vor dem Topzug.

Siegerehrung nach Mitternacht.
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2. Platz am Master in Serre-Chevalier (26.7.2004)
Neues Topresultat von Alexandra am traditionsreichen Master-Kletterwettkampf im französischen Sèrre-Chevalier!
Erst um Mitternacht ging der Wettkampf mit einem dramatischen Superfinale der besten sieben Kletterinnen voller Emotionen zu Ende. Alexandra wurde einzig von der Slovenin Natalia Gros um haaresbreite geschlagen.
Qualifikation
Mit Glück, wie schon das Jahr zuvor habe ich mich am Freitag für das grosse Workoutfinale* am Samstag am Master in Sèrre-Chevalier qualifiziert. Um 10:30 Uhr durfte ich unsere Finalroute 24 Minuten austesten, um möglichst den einfachsten Weg zum Top zu finden. Dann hiess es den Tag in der Iso rumzuschlagen, mit Gamboyspielen , Harry Potter, immer wieder schlafen und essen…. So ging der Tag vorbei und ich wurde immer sicherer, dass ich die Route bis zum letzten Griff klettern kann.
Finale
Konzentriert und gut aufgewärmt stieg ich in die Route ein, Zug um Zug kletterte ich immer höher und höher, immer näher zum Top. Alles empfand ich viel leichter als beim workout, auch der Topzug gelang mir perfekt. Auch sechs anderen Kletterinnen gelang der Durchstieg der Finalroute. Nochmals in die Iso, 45 Minuten Pause und dann nochmals an den Start, dieses Mal im Onsightmodus. Sechs Minuten hatten wir Zeit die Route einzustudieren. Wir waren alle sehr verwirrt und überrascht von den vielen kleinen Griffen. Wer kann sich, fasst um Mitternacht, am besten auf diese Herauserforderung einstellen und am besten improvisieren? In der Iso bin ich fasst eingeschlafen und hätte gerne ein Bett gehabt, ich versuchte mich wach zu halten und mich auf die ersten Züge der Route zu konzentrieren. Und es ging auf, konzentriert tastete ich mich immer höher, berührte viele kleine, schlechte Griffe, zitternd schob ich mich zum nächsten, dann ins Dach und ein Knieklemmer an der Dachkante rettete mich vor dem Sturz ins Seil. Dort tankte ich meine Unterarme für die nächsten vier super schwierigen Züge auf, schlussendlich gewann aber trotz letztem Einsatz die Schwerkraft…
Ich hatte keine Ahnung was ich hätte anders machen sollen, dachte dass die anderen weiter klettern werden. Erst als ich Natalja Gros zugeschaut hatte, und sie am selben Griff rausgefallen war wurde mir bewusst, dass ich super gut geklettert bin. 2 Sekunden länger auf dem letzten Griff trennt mich von Sieg dieses Masters.
* Bei Master- bzw. Einladungswettkämpen mit kleinen Teilnehmerfeldern wird gerne der Workoutmodus angewendet da dieser Modus den Bau noch schwierigerer und spektakulärerer Wettkampfrouten erlaubt. Die Athletinnen können die Wettkampfroute während einer vorgegeben Zeit auschecken und nicht, wie sonst üblich nur visuell besichtigen. Beim workout können zuverlässige Informationen über die Intensität der Kletterzuge, die Qualität der Griffe und über mögliche Ruhepositionen gesammelt werden.
Offizielle Wettkampf HP
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> Rangliste (pdf)
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Hochverdiente Bronzemedaille in Chamonix (15.7.2004)
"Am wohl bestbesetzten Weltcup dieser Saison im Sportklettern, welcher am 12. und 13. Juli im französischen Chamonix stattfand, erzielte die Zürcherin Alexandra Eyer ein Spitzenresultat, den 3. Rang.
Endlich hat's geklappt!
Die gesamte Sportkletter-Weltelite war nach Chamonix gereist, um an einem der wichtigsten Weltcups der Saison das Beste zu geben. So auch die Swiss Climbing Delegation von 7 Athleten und einer Athletin, namentlich Alexandra Eyer, bei der am Dienstag, dem 13. Juli, die Form, die Nerven und das Glück mitspielten. Sie errang in ihrem 30. Weltcup den ersten Podestplatz. Sie trotzte den schwierigen meteorologischen Bedingungen und scheiterte erst beim 3. letzten Griff. Sie hatte damit eine Superleistung vorgelegt, die nach ihr nur noch die Österreicherin Angela Eiter (2.) und die Belgierin Muriel Sarkany (1.) zu übertreffen vermochten.
Dass ihre Form steigend ist, hat Eyer bereits an den Europameisterschaften in Lecco (25.-27. Juni) bewiesen, wo sie 7. wurde. Nach mehreren 4., 5. und 6. Plätzen in der letzten Saison und vor allem nach einer bestechenden, souveränen Kletterleistung im Finale von Chamonix ist diese Bronzemedaille für Alexandra Eyer höchstverdient und Gold wert.
Die internationalen Wettkämpfe in Chamonix sind ihr immer schon gelegen. Ihr erstes Top Ten Resultat im Weltcup schaffte sie 2001 in Chamonix und eben dieses wunderschön gelegene Berg- und Naturparadies war Austragungsort der Weltmeisterschaften 2003, wo sie beobachtet von über 12'000 Zuschauern 5. wurde." www.sac-cas.ch
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Quali in vollem Gange

Quali: Alexandra am 4. Niana am 5. Boulder

Finale: Alexandra und Remo

Alexandra bei der erfolglosen Vorbereitung des letzten Zuges am letzten Finalboulder.
Alle Fotos: Roger Knecht
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Boulder SM 04 Leysin (10.6.2004)
Medienmitteilung der faf (mit Anmerkungen):
Über hundert Sportkletterer traten am Samstag in Leysin zur ersten Etappe des C-MAX Climbing Cup an, die zugleich die Schweizermeisterschaft in der Disziplin Bouldern war. Bei den Männern setzte sich erwartungsgemäss Cédric Lachat durch. Annatina Schultz überraschte mit ihrem unangekündigten Comeback. Schweizermeisterin wurde ebenso unerwartet die Genferin Stéphanie Louis.
Bouldering ist Sportklettern in seiner pursten Form. Ungesichert versuchen sich die Athleten an künstlichen Kletterblöcken, die nur aus wenigen Kletterzügen von höchstem Schwierigkeitsgrad bestehen. Der Endpunkt ("Top") befindet sich höchstens vier Meter über dem Boden. Wer den Halt verliert, fällt auf eine weiche Matte.
Problemstellungen (Ah ja...) nennen die Boulderer die Herausforderungen, welche sie von den Routenbauern gestellt bekommen. In einem Boulder-Wettkampf gewinnt, wer in der vorgegebenen Zeit die meisten Probleme löst, d.h. den obersten Griff erreicht und sicher festhält. Die Blöcke sehen die Athleten erst unmittelbar, bevor sie sie in Angriff nehmen.
Überraschendes Comeback
Noch vor zwei Jahren war die Bernerin Annatina Schultz die klare Leaderin der Schweizer Kletterszene. Als Angehörige der Top Ten der Weltrangliste beendete sie 2002 ihre Wettkampfkarriere im Alter von 25 Jahren. Sie schloss ihr Jus-Studium ab und absolviert zur Zeit ein Anwaltspraktikum, das ihr wenig Zeit zum Klettern lässt. "Ich hatte einfach, wieder mal (Lust) all die Leute zu sehen, wieder mal eine solche Challenge zu haben, die verschiedenen Boulders zu probieren. Aber ich muss sagen, es ist noch happig." (...) Mit ihrer Teilnahme landete sie, die eigentlich auf die Disziplin Schwierigkeitsklettern spezialisiert ist, eine saftige Überraschung und eine erfolgreiche obendrein. Die Qualifikation gewann sie mit fünf Tops in fünf Versuchen, vor ihrer Nachfolgerin als Schweizermeisterin, Alexandra Eyer. "Ich habe zwar gehört, dass Annatina wieder klettert, dass sie hier startet, habe ich aber erst heute morgen erfahren", erklärte die aktuelle Nummer Acht der Weltrangliste.
Der klare Favorit in der Elitekategorie der Männer, der Jurassier Cédric Lachat, setzte sich in der Qualifikation nicht ganz fehlerlos aber souverän an die Spitze.
Favoritinnen und Sieger
Die Favoritenrollen waren verteilt. Alles wartete auf einen packenden Zweikampf zwischen Alexandra Eyer und Annatina Schultz. Doch da war noch eine Dritte namens Stéphanie Louis, eine 23-jährige Genferin, die bisher im Schatten der beiden gestanden hatte. "Auch ich war völlig überrascht, als Annatina auftauchte. Ich habe mich auf Alexandra eingestellt und ich wusste auch, dass ich Annatina schlagen kann. Aber beide auf einmal, das schien mir dann doch etwas zuviel. Ich bin völlig überrascht", erklärte sie ausser sich vor Freude. (Das Frauenfinale war bis zur letzten Sekunde spannend und voller überraschender Wendungen. Zuesrt patzte Annatina am ersten "einfachen" Plattenboulder, den sie auch ihn mehreren Anläufen nicht schaffte. Annatina kämpfte sich aber wieder in den Wettkampf zurück und schafte auf beugen und brechen die restlichen vier Boulders. Ich kletterte bis zum letzten Zug am fünften und letzten letzten Boulder fehlerfrei. Aber eben ausser diesem Zug, der mir auch in den nachfolgenden Versuchen nicht gelang.)
Spektakulär war auch das Finale der Männer. Um es vorweg zu nehmen, es war die grosse Show des Titelverteidigers und unbestritten beste Freeclimbers der Schweiz. "Am zweiten Block habe ich einen Fehler gemacht. Am Letzten spürte ich vor allem den Druck des Publikums. Ich musste da unbedingt rauf." Tatsächlich hatte Lachat nicht nur die meisten Tops erreicht (alle, um genau zu sein) sondern sich auch die meisten Versuche notieren lassen. In der letzten Sekunde erreichte er als einziger das Top des fünften und letzten Blocks und brachte das Publikum zum Toben. Auf dem zweiten Platz klassierte sich der Berner Oberländer Matthias Müller, Platz drei holte sich Daniel Winkler aus Villars-sur-Glâne.
Mit dem C-MAX Climbing Cup fördert Veranstalter SAC und Partner Ford auch den Breitensport und den Nachwuchs. Die jungen Aufsteiger und die erwachsenen Amateurkletterer kämpften nicht minder motiviert um ihre Meistermedaillen.
Komplette Resultate auf -> digitalrock.de
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Skyline 8b in Bürs (31.5.2004)
Im 5. Versuch hat alles gepasst und ich habe meine bisher schwierigste Route geklettert! > 8a.nu
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Photo: Roger Knecht
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Nachwuchssportpreis 03 der Stadt Zürich (5.4.2004)
"Stadt Zürich zeichnete Franco Marvulli und Alexandra Eyer aus. Der Bahn-Radrennfahrer Franco Marvulli bei den Einzelsportlern und die Sportkletterin Alexandra Eyer beim Nachwuchs sind mit dem Sportpreis 2003 der Stadt Zürich geehrt worden. Die Schul-und Sportvorsteherin Monika Weber übergab dem 25-jährigen Scratch- und Madison-Weltmeister sowie der 22-jährigen Schweizer Meisterin die mit 10’000 Franken dotierten Preise. 5000 Franken bekam das OK der Zürcher Handball-Schülermeisterschaft." TA 6. März 04
Kategorie Nachwuchs
Alexandra Eyer (Sportklettern), 22 Jahre alt, wohnhaft in Zürich und Mitglied des Schweizer Alpen Clubs (SAC) Sektion Uto, ist die erste Sportkletterin die den Nachwuchspreis erhält. Schon mit zehn Jahren war Alexandra Eyer vom Sportklettern begeistert und klettert heute als Mitglied der „Equipe Suisse“ am Weltcup und an nationalen Wettkämpfen in der Kategorie Elite an der Spitze mit. Ihre Karriere entwickelt sich kontinuierlich und bringt ihr sehr gute Platzierungen auf nationaler und internationaler Ebene. Am Maverick Climbing Cup 2003, der Wettkampfserie der besten Schweizer Sportkletterer, feierte Alexandra Eyer gleich zweifach grossartige Erfolge.
Alexandra Eyer siegte im seilfreien Klettern an Felsblöcken, der Kategorie Bouldern und wurde Schweizermeisterin der Elite-Kategorie. Auch in der Kategorie Difficulty erklamm sie den 1. Platz und wurde damit gleich zweifache Schweizermeisterin. Mit diesem Sieg konnte Alexandra Eyer ihren Schweizermeistertitel von 2002, in der Kategorie Difficulty, erfolgreich verteidigen. Die talentierte Sportkletterin ist auch im internationalen Wettkampf stark. An der Weltmeisterschaft 2003 in Chamonix krönte Alexandra Eyer ihr Sportjahr und erreichte den hervorragenden 5. Rang in der Kategorie Difficulty. Zürichs Nachwuchssportlerin des Jahres 2003, Alexandra Eyer, setzt in der Schweiz Massstäbe im Sportklettern und steht auf dem 9. Platz der Weltrangliste. www.stzh.ch/..
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Photo: vorstadt.ch

Alexandra im Finale.
Mehr Bilder auf extremesports.ch




Alexandra und Martin
Jaggi im Duell.
Fotos: Roger Knecht
Komplette Resultate auf -> digitalrock.de |
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Zweite Elite Schweizermeisterschaft für Alexandra (25.10.2003)
Mit einer perfekten Leistung im Finale wurde Alexandra das zweite Mal in Serie souverän Schweizermeister. Im Duell musste sie sich dem verdammt schnellen Martin Jaggi geschlagen geben. Ausführliche Berichte in allen Zeitungen!
Facts 30.10.2003:
Als tänzelte sie senkrecht empor: Alexandra Eyer erklimmt spinnenartig die überhängende Wand - Griff um Griff, Tritt für Tritt, behände, leicht, fast schwerelos. Steht mit ihren 46 Kilogramm Körpergewicht auf Plastiknoppen, die nicht grösser sind als ein Zehennagel, nutzt die kleinste Struktur in der Wand, um sich abzustossen, aufzufangen, verlagert den eigenen Schwerpunkt, schmiegt sich ans Plastik, liebkost es kurz mit allen Vieren, um im nächsten Augenblick wie eine Feder hochzuschnellen. Und in voller Körperspannung mit den Fingerkuppen den nächsten Griff zu erreichen. Sie tanzt den vertikalen Tango, 18 Meter über dem Boden. Die abrupten Richtungswechsel gehen, kaum ausgeführt, in Bewegungen von fliessender Schönheit über, in Meditation im Move. Sie zelebriert die sauschwere Aufgabe mit der schieren Leichtigkeit des Seins. «Ja, klettern hat viel mit Tanzen zu tun», sagte die 22-Jährige vor ihrem finalen Auftritt in der Kletterhalle im Zürcherischen Schlieren. Alexandra Eyer misst einen Meter und sechzig Zentimeter, Schuhgrösse 35. Eine kleine, zierliche Person mit burschikosen Zügen - Kurzhaarfrisur, Brille, schelmisches Lächeln, aufgeschürfte Finger und Hände. Mit jeder ihrer Bewegungen widerlegt sie das Vorurteil, Klettern sei eine reine Kraftsportart. «Es ist wohl eher ein Mix aus Koordination und Kopfarbeit.» Sogar den Kaffee-Pappbecher führt sie mit der Anmut einer Ballerina zum Mund. Im Gegensatz zum Joggen, das die Gedanken in Schwung bringt, einen in die Weite schweifen lässt, gibts beim Klettern nur den Fokus auf den einen entscheidenden Gedanken: Wie schaffe ich den nächsten Move. «Der wichtigste Muskel befindet sich im Kopf», zitiert Alexandra Eyer eine alte Kletterweisheit. In ihrem Trainingsprogramm ist darum das Mentaltraining nicht weniger wichtig, als das Krafttraining. 20 Stunden pro Woche klettert die Zürcherin. Immer höher, auf immer schwierigeren Routen, möglichst abwechslungsreich. «Der Reiz ist, den Weg zu finden, Hindernisse zu überwinden und schliesslich das Gefühl auszukosten, es geschafft zu haben». Alexandra Eyer hat es am Samstagabend tatsächlich geschafft. Mit ihrer begeisternden Darbietung wird sie Schweizer Meisterin im Schwierigkeitsklettern, der Königsdisziplin des Sportkletterns. Ein weiterer sportlicher Höhepunk in ihrer Karriere, nachdem sie dieses Jahr an den Weltmeisterschaften in Chamonix den fünften Rang belegte. Eyer macht keinen Hehl daraus, dass sie noch höher hinaus, eines Tages Weltmeisterin werden will. Auch in ihrer Berufsplanung gibts nach oben keine Grenzen. Letztes Jahr hat sie die Lehre als Bandagistin abgeschlossen, in der sie gelernt hat, für körperlich behinderte Menschen medizinisch-technische Hilfsmittel anzufertigen. Parallel dazu beendete sie die vierjährige Berufsmittelschule. «Eine Belastungsprobe, die ich dank der Hilfe des Klettertrainings bestanden habe.» Dank starkem Willen, Ausdauer und einer guten Planung. Nächstes Ziel ist eine Fachhochschule, Maschinenbau interessiert sie. Griff um Griff, Tritt für Tritt nähert sich Alexandra Eyer der Erfüllung ihres Berufstraums: einer Forschungsstelle im Bereich der Medizinaltechnik.«Klettern ist Lebensschule und Therapie in einem», sagt Patrick Hilber, Geschäftsführer des Kletter-Mekkas in Schlieren. Er zählt die Arbeitserziehungsanstalt Wittikon, Blinde, Drogensüchtige zu seinen Kunden und allerlei «abgedriftete Seelen, die keine Freude am Alltagsleben haben». Die heutige Leistungsgesellschaft sei an sich nichts Schlechtes. «Aber es gibt Leute, die dem Druck, dem der Einzelne darin ausgesetzt ist, nicht standhalten.» Beim Klettern lerne man, mit Druck umzugehen. «Klettern nimmt die Angst vor den Herausforderungen des Alltags und vermittelt Selbstvertrauen», sagt Hilber. «Und Vertrauen in die anderen, weil jeder, der klettert, sein Schicksal in die Hand desjenigen gibt, der ihn am Boden sichert.» Hilber ist selber ein begeisterter Kletterer und Ausbildner. Nach einem Sicherungsfehler eines Schülers fiel er 20 Meter abwärts und verletzte sich schwer. Seither hinkt er und hat die dreizehnte Operation hinter sich. Dennoch bleibt er dabei, dass Klettern in der Halle zu den sichersten Sportarten gehöre. In der neunjährigen Erfolgsgeschichte seiner Halle sind zwei schwere Unfälle passiert. «Kein Vergleich zu anderen Sportarten. Sicherheit steht bei uns an erster Stelle.» Am vergangenen Samstag wurde im Rahmen der Schweizer Meisterschaften im Schwierigkeitsklettern schon die vierte Kletterhalle eröffnet. Auf dem Areal des ehemaligen Gaswerks entstand damit das grösste Indoor-Kletterdorado der Welt. Beim Start 1994 bot es 1000 Quadratmeter Kletterfläche an, heute über 4000. Aus sechs Angestellten wurden 60, aus durchschnittlich 80 Kunden pro Abend 300. Sportklettern boomt - nicht nur in Schlieren. In ganz Europa werden laufend neue Hallen eröffnet. In den Schulen werden die traditionellen Kletterstangen und Sprossenwände zusehends durch Kletterwände ersetzt. Früher war Klettern ein Nischensport für Geographiestudenten und Gutmenschen, heute ein Lifetime-Sport für alle. «Weil die Routen verschiedene Schwierigkeitsgrade haben, ist jeder in gleichem Masse gefordert», sagt Hilber. Anders als beim Tennis braucht man nicht einen ebenbürdigen Partner, damit es Spass macht. Unter dem Dach der umgenutzten Industriehalle kraxeln Spitzensportler. Unten am Tresen fachsimpeln die Amateure bei Rivella, Capuccino und einem Powerriegel. «Heute hocken viele nur noch daheim vor dem Computer», sagt Ex-Kletterprofi Simon Wandeler. «Das Klettern bietet Gelegenheit aus dieser sozialen Isolation auszubrechen.» Es gehe eben nicht nur um Fitness. «Nach dem Klettern über erzielte Erfolge und überwundene Ängste zu plaudern, gehört genauso dazu.»In Halle 2 mieft es gegen Ende des 15-stündigen Wettkampfs nach Schweiss und Kaffeesatz. Die Luft trocken vom Magnesiumstaub. Gegen 1500 Zuschauer haben sich zu den Finalwettkämpfen der Elitekletterer eingefunden, schauen gebanntnach oben. In den Gängen liegen Rucksäcke herum, angebissene Schinkenbrote, leere Eisteeflaschen - Picknickromantik.Spotlicht und TV-Kameras richten sich auf die Artisten an der Wand. Auf Alexandra Eyer, die Siegerin bei den Frauen, auf Cédric Lachat, den Sieger bei den Männern und auf François Legrand, den dreifachen Weltmeister aus Frankreich, der mit einer zirkusreifen Showeinlage aufzeigt, welche Hindernisse Menschen auf dem Weg nach oben zu überwinden im Stande sind. Er richtet sich eine extrem schwierige Route ein und wie er sie Griff um Griff, Schritt für Schritt überwindet, ist ein einziges Plädoyer gegen die Gesetze der Schwerkraft. facts.ch |
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5. Platz an der Sportkletter-WM in Chamonix! (12./13.7.03)
Im Herzschlag-WM-Finale am Samstagabend nutzte Alexandra ihre sehr gute Ausgangsposition aus dem Halbfinale und eroberte vor 5'000 Zuschauern den 5.Platz unter dem Mont Blanc.
Das Finale entschied sich an einem kleinen Griff nach fast 25 Klettermetern hinter der linken Seitenkannte. Nur gerade Muriel Sarkany, Emilie Pouget und Sandrine Levet konnten den versteckten Griff, den Alexandra berührte, halten.
Die Wettkampfrouten in Chamonix lagen ganz im neuen Trend, weg von reinen Ausdauerrouten hin zu Routen mit anspruchsvollen Einzelstellen aber auch spektakulären Ruhepositionen. Nur wer schnell umstellen kann, wer sich immer wieder neu auf die auch technisch anspruchsvollen Einzelstellen einstellen kann, hat Erfolg. Wettkampfklettern ist wieder spektakulär und steckt voller Überraschungen!
Alle Resultate bei digitalrock.de.
Mit dem 5. Platz am Weltcup in Lecco Ende Juni wurde der Finalbann im Vorfeld der WM endlich gebrochen!
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Alexandra im Finaldach.
Photos und Resultate:
ice-time.com
Wettkampfbericht von
Urs Odermatt auf
eisklettern.ch
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Finalqualifikation am IWC 2003 in Saas-Fee / Schweiz (24./25.1.03)
Am Freitag kletterte Alexandra ihre lange Open-Route im senkrechte Mix-Gelände top. Aufgrund der benötigten Zeit belegte sie den 9. Platz unter 21 Starterinnen aus drei Kontinenten. Eine Finalqualifikation erschien auf einmal möglich. Alexandra müsste sich im Halbfinale am Samstag nur um einen Platz verbessern um ins Finale der besten acht zu kommen.
Der Samstagmorgen kam und Alexandra kletterte so gut wie noch nie in steilem Eis und Fels. Erst 2 Meter unter dem nahen Top ging Alexandra die knapp bemessene Zeit aus. Die gekletterten 10.20 m reichten haarscharf.
Das gnadenlos steile Finale war noch eine Stufe zu komplex für Alexandra. Die Klingen der Eisgeräte mussten in kleinen Löchern so platziert werden, dass die Stiele der Eisgeräte eine möglichst gute Hebelwirkung entwicklen konnten. Eine sehr diffizile Sache...
O-Ton Alexandra:
Ich finde es unglaublich wie weit ich gekommen bin, mit dem wenigen spezifischen Aufwand den ich für das Eisklettern betrieben habe.
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