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[Sektion Uto] |
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Donnerstag: Ab 18:00 Uhr im Kletterzentrum Gaswerk in Schlieren. Zeige bitte an der Kasse jedes Mal deinen rosa Teilnehmerausweis. H@llo!
Material für JO-Touren (JOs HABEN VORRANG) JOs bis 22 Jahre können Material
gegen ein Depot von Fr. 10.- ausleihen; rare Artikel wie Barryvox bitte
nur 1 Ex. pro Person. An Tourenleiter kann nur Material abgegeben werden,
wenn dieses für Teilnehmende benützt wird. Ausleihe bei: Fabio
Casetti, Steinbrüchelstr. 30, 8053 Zürich-Witikon (mit Tram 3
oder 8 bis Klusplatz, ab Klusplatz mit Trolleybus 34 bis Carl Spitteler-Str.,
dann rechts halten). Tel. 01/381 16 78, Natel 079/679 55 37 fabec@gmx.ch
Als ziemlich bunt zusammengewürfelte Gruppe reisten wir vom 7.–17. Oktober nach Marokko, um das Atlasgebirge in fünf Tagen von Norden nach Süden zu Fuss zu durchqueren. Vier Teilnehmer/innen waren Teenies, drei so um die 20 und drei um 40 Jahre alt. Der folgende Bericht ist der Tagesauszug des letzten (halben) Trekkingtages. Der ganze Bericht mit Photos folgt. 13. Oktober: Von Issoumar nach Ouarzazate Autor: Bruno Voser Noch bevor mein Wecker um 7.30 läutete, bin ich aufgewacht und das goldene Sonnenlicht schien direkt durch die östliche Fensterfront in unseren grossen Schlafraum. Ich hatte nochmals eine Spur besser geschlafen als die Nächte zuvor. Es ging nicht lange, da traten auch schon Elisabeth und Roli in den Raum und erzählten, dass sie schon einen Morgenspaziergang auf die andere Talseite gemacht hatten, um die Fahrt vom Ende des Treks bis zur Hauptstrasse zu organisieren. Ausserdem mussten sie mit ansehen, wie man eine Kuh häutet, welche an einem Baum aufgehängt ist. Nachdem wir schon das meiste im Rucksack verstaut hatten, gab es Fladenbrot und den obligaten süssen Münzentee zum Morgenessen. Mit gepacktem Rucksack verliessen wir die Gîte, machten noch die letzten Fotos und dann führte uns Ibrahim hinunter zum Bach, den wir baren Fusses durchwaten mussten, da an dieser Stelle wieder mal keine Brücke stand. Die Frauen und Mädchen waren daran, ihre Wäsche zu waschen. Auf der anderen Seite riefen die Kinder schon wieder nach ‚Stylo‘. Als wir etwas weiter durch die Strasssen gingen, trafen wir auf etwa 15 Männer, die bequem im Schatten sassen und sich unterhielten, während ihre Frauen arbeiteten. Ibrahim, der Besitzer der Gîte, hatte mit Roli abgemacht, dass uns der vorher organisierte Minibus von Boutaghrar bis Qalaa Mgouna bringen würde. Viele Kinder kamen herbeigelaufen und nahmen uns genau unter die Lupe. Natürlich war es schon spektakulär zuzusehen, wie der stolze Besitzer mit seinem weissen Mercedes, der mehr nach einem Lieferwagen aussah als nach einem Taxi, aus der Garage heraustuckerte! Während der Motor fröhlich weiter laufengelassen wurde, spedierten wir unsere unnötigsten Dinge ins Fahrzeug. Speziell am Innenraum war, dass sich die Sessel verschieben liessen, besser gesagt gar nicht fest mit dem Fahrzeug verbunden waren! Um sich seine Achillessehne nicht noch mehr zu strapazieren, entschloss sich Tobias mit dem Bus zu fahren... Fabio gesellte sich auch noch zu ihm, da er seit den vergangenen Tagen noch nicht so recht auf Touren gekommen war. Als dann der Mercedes aus unserem Blickfeld entschwunden war, nahmen auch wir die letzte Fussetappe in Angriff. Nach dem Verlassen des Dorfes wurden wir auch nicht mehr von kugelschreibernachfragenden Kindern bedrängt. Weiter ging‘s im flotten Tempo entlang des Assif Mgoun; mal auf getretenen Maultierpfaden, mal 20m über dem Bach, mal auf den schmalen Mäuerchen der Wasserkanäle. Nach der Hälfte der heutigen Etappe machten wir gegen 11.30 Uhr einen viertelstündigen Halt im Schatten, wo wir noch etwas von unserem Proviant knabberten, der sich von Tag zu Tag, aber nicht im erwarteten Mass verminderte. Etwas von uns entfernt lagen zwei jüngere Männer gemütlich am Boden und befreiten die Maiskörner von ihrem Kolben. Von ihnen und von den waschenden Frauen wurden wir genau beäugt. Als die Temperatur an unserem Hinterteil langsam unangenehm kalt wurde, packten wir unsere Sachen und zogen weiter. Einige Zeit später fand sich unsere Frontgruppe in einer „Sackgasse“, als sich aber schon ein junger Marokkaner hinter einem Gebüsch bemerkbar machte und uns freundlicherweise den richtigen Weg zeigte: Wir sollten ihm folgen...und schon war er hinter dem Grünzeug wieder verschwunden. Als wir neben ihm standen zeigte er, dass wir hier den Bach drei Mal überschreiten und dann rechts weitergehen müssen. Und wieder hiess es Schuhe und Socken ausziehen und durch den Bach waten. Ich hatte mich einen Tag zuvor schon aufgeregt wegen der harten Steine und so beschloss ich, dass Teva-Latschen doch immer noch das beste seien für meine zarten Füsse, was mich aber nicht in Poleposition brachte...naja, man kann nicht immer gewinnen (aber auch nicht immer verlieren, wie ihr ja wissen solltet). Während wir unsere Füsse trocknen liessen, schmetterten Shanru, Matthias und Claudio Steine in Richtung anderes Ufer, die manchmal ganz elegant übers Wasser tanzten. Mit montierten Schuhen gingen wir weiter, wir verliessen den Bach und gewannen schnell etwa 100m an Höhe. Von oben aus hatte man eine wunderbare Sicht das Mgoun-Tal hinauf, was man auch auf Zelluloid festhielt. Wir gingen weiter über eine Art Ebene hinauf. Die Erde, besser gesagt der Sand war hier eine Mischung aus hellem weinrot und beige. Oben angekommen eröffnete uns dieser Standort einen Blick das kurze Tal hinunter, wo die Bäume mit ihrem kräftigen Grün einen guten Kontrast zur trockenen Umgebung darstellen. Etwas später tauchten auch schon die ersten Häuser von Boutaghrar auf. An diesem Ort vereinigt sich der Assif Mgoun mit dem Assif Oati. Es fielen auch schon die ersten Sprüche, dass man nun wieder zurück in der Zivilisation sei. Roli zeigte sich auch erstaunt über eine neue und ziemlich perfekte Brücke. Ein bärtiger Mann mit schneeweissem Käppchen kam mit seinem Mountainbike die Strasse dahergeradelt. Dies war wohl das erste Velo seit 5 Tagen! Etwas weiter spritzte ein Mann Wasser auf die Strasse, während sich beim Openair-Coiffeur einer rasieren liess. Bei einem Café konnte uns ein Junge sagen, dass der Mercedes mit Ibrahim & Co schon hier eingetroffen sei. So gingen wir weiter und entdeckten das weisse Fahrzeug auf der anderen Seite einer für diesen Bach ziemlich grossen Brücke . Etwas weiter oben waren die Frauen und Mädchen wieder am waschen. Ein kleines Mädchen und ein Junge tanzten ganz nackt um die Wäscherinnen herum. Ich bat Jürg und Roli doch kurz mich vor ihren Blicken etwas abzudecken, dass ich sie fotografieren konnte (was eben nicht alle gerne mit sich machen liessen, wie wir feststellten). Wir wurden von Ibrahim herzlich empfangen. Man stand etwas herum, tankte nochmal etwas Flüssigkeit - aber als uns Roli zum bestandenen Marsch gratulierte, konnte ich noch nicht so ganz realisieren, das der Trek-Teil nun definitiv zu Ende war. Die letzten Rucksäcke wurden ins Taxi gereicht, als der Motor schon am laufen war. Man quetschte sich auf die schmalen Bankreihen, die Türe knallte zu und los ging die Fahrt dem Passe zu. Manchmal auch im ersten Gang da hier keine überflüssige Leistung vorhanden war. An einer Kurve konnten wir nochmals fotografieren, hinunter auf das wunderbar gelegene Boutaghrar. Oben auf dem höchsten Punkt gab es nochmals einen kurzen Halt. Von hier aus hatte man einen weiten Blick über eine um 500m tiefer gelegene Ebene bis hin zum Anti–Atlas, etwa 30 km weit. Hinabzufahren erlaubte wieder eine höhere Geschwindigkeit...einzig welche Strasse unser Fahrer als nächstes nehmen wird, war im flacheren Teil für uns manchmal ein Rätsel, da sie sich chaotisch und in beliebiger Anzahl verzweigten. Als wir einmal auf eine Stelle zufuhren, wo sich aus einer Piste vier Pisten ergaben, riss Roli plötzlich am Steuer, da er lieber die rechte Variante probieren wollte. Alle lachten. Wir wurden auch von entgegenkommenden Fahrzeugen gekreuzt, welche manchmal eine ziemliche Staubwolke aufwirbelten. Die schwarzen Plastiksäcke wurden immer zahlreicher, und kurz vor Qalaa Mgouna kamen wir auch an einer stinkenden Abfallhalde vorbei, aus der die ominösen Säcke davongetragen wurden. In Qalaa Mgouna sahen wir viele Menschen, die in einer kleinen Garage an einem fahrbaren Untersatz herum ‚mechten‘; andere sassen in einem Café und unterhielten sich. Wir hielten, räumten unser Zeug aus, verabschiedeten uns von Ibrahim und dem Mercedes-Chauffeur und nahmen zwei der alten Peugeot-Taxis, die hier zuhauf standen und drei Sitzbankreihen hatten. Für lockere 80 Dirham das Taxi legten wir die über 100 km bis Ouarzazate zurück. Am späteren Nachmittag kamen wir dort an und besprachen in einem Restaurant bei Süssgetränk und Honigrollen erst einmal die Lage. Wir bildeten zwei Gruppen, die Hotels und Preise abcheckten -, während die Restlichen im Restaurant das Gepäck hüten sollten. Als das Hotel gewählt und die Zimmer bezogen waren, konnte man sich nun wieder mal der Körperpflege zuwenden. Doch anstelle der erhofften warmen Dusche gab’s nur kaltes Wasser. Aber was soll’s – sauber wurden wir trotzdem! So gegen 20 Uhr zogen wir (mit Ausnahme
von Jürg und Matthias, der sich nicht wohl fühlte) los, um ein
Restaurant aufzusuchen. Das letztbeste von dreien sprach Roli an, und er
steuerte hinein. Die Einheimischen machten grosse Augen und standen gleich
auf, um für uns Platz zu machen. In der Küche blickten wir dem
Koch über die Schulter...doch ich traute der Sache nicht ganz. Jeder
bestellte was im beliebte und im Rahmen des Möglichen lag. Natürlich
gab’s auch Cola und andere Wässerchen. Aber von diesem Tajine, das
ich mit Tobias teilte, war ich begeistert. Das Fleisch war zum ersten Mal
durchgekocht und es gab auch viel Gemüse dazu. Als Shanru dann einem
Musiker, der auf einem Saiteninstrument spielte, an den Tisch rief, wollte
dieser fast nicht mehr aufhören. Während er spielte, hatte er
so ein hämisches Grinsen aufgesetzt, und wir konnten nur schmunzeln,
bis er mit den erhaltenen Dirhams von dannen zog. Nach dem Dessert gingen
wir zurück ins Hotel und schauten noch ein wenig fern. Es wurde immer
später und die Sendungen über Afghanistan verstand ich nicht
mal zur Hälfte...so dass ich hinauf ins Zimmer ging, in welchem Fabio
und Claudio schon friedlich schliefen. Nach dem erlebnisreichen Tag döste
ich langsam ins Land der Träume...
SONSTIGES Die Spassgesellschaft ist zwar vorbei,
doch nicht in der JO. Hier geht weiterhin die Post ab. Im Folgenden haben
wir ein Interview mit einem, der im Sommer in den USA war und sich zu einem
Exklusiv-Interview mit den JO-News bereit erklärt hat.: Boris Egli
(21) aus Züri.
TOURENPROGRAMM Dezember 01-Januar 02 So, 2. Dez. Uetliberg Falätschenwand
W/K
Für einmal fahren wir mit der
S4 nur bis Leimbach. Nach einem Gewaltsaufstieg (190 Hm, 6 Std.) erreichen
wir den Vorgipfel Piz Manegh (681.000/243.450), wo früher einmal Menschen
gehaust haben sollen. Traverse nach links ins gigantische Falatsch-Kar
(680.600/243.250). Nun direkt durch die unermessliche Mt. Utly-Südostwand
(180 Hm, 7 Std.) zu einem zweiten Vorgipfel (680.400/ 243.430). Lange Gratüberschreitung
(2 km, 6 Std.) bis zum Otu-Klum (870,6 m.ü.M, 679.600/244.800), dem
höchsten Gipfel des gesamten Abliss-Massivs und schnurstracks in die
Beiz. Im Bähnli zurück.
Sa/So 15/16. Dez. Gross Muttenhorn
(UR, Gtthard) S
Schöne Skitour auf einen stolzen
Gipfel. Am Samstag Aufstieg ab Realp UR in die Rotondohütte. In der
kalten Nachtluft geniessen wir wieder einmal einen Sternenhimmel ohne störende
Strassenlampen und anderen Flashs.
So 16. Dez. Barryvox-Training
Ausbildung auf dem Zürichberg
am Moosholz-Weiher
Sa/So 5./6.1. Wintergebirgskurs
Treffpunkt 08:30 Uhr, Talstation
der Seilbahn Attinghausen-Brusti
So 6. Jan. Winterhorn – Piz Lucendro
(Gotthard UR) S
Am ersten (schönen) Sonntag
im neuen Jahr erklimmen wir den Piz Lucendro via Sesselbahn – Winterhorn.
Sa-Sa 9.-16. Feb: Sportkletterlager
Kalymnos, Griechenland
Wir besuchen das griechische top
Winterklettergebiet Kalymnos mit seinem riesigen noch unverbrauchten Felspotential.
Unter der schon warmen griechischen Frühlingssonne grasen wir mit
unseren gemieteten Töfflis die Klettergebiete der Insel ab.
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