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[Sektion Uto] |
| SAC-Jugend | Tourenberichte 2000 [ Uto + Manegg ] |
Sa, 8. April: Traumhaft schönes Wetter bei der Überschreitung
Winterstock-Pizzo Lucendro (2963m). Bruno Voser und Stephan Schmid geniessen
die steile und pulvrige Abfahrt zur Rotondohütte. Am Nachmittag trifft
Rafael Perez auf der Hütte ein. So, 9. April: Alle erwarten gemäss
den Wetterprognosen nochmals einen wolkenlosen Morgen. Stattdessen versalzen
dichte Wolkenpakete den ca. 70 TourenfahrernInnen deftig die Suppe. Der
Pizzo Rotondo fällt in den Nebel die drei JO-Members besteigen das
Grosse Leckihorn (3065m). Nach der Abfahrt nach Realp wird 2x vom Gemsstock
durchs Felsental nach Hospental nochmals heftig gefreeridet. (Stephan
Schmid)
Immersionsklettern: Pâques 2000 à Vernayaz (Valais)
avec Roland Petitfeu et Marcus Cri
Jeudi soir nous nous sommes installés sur le camping de Mme.
Cécini à Vernayaz, juste au-dessous de la fameuse cascade
„Pissevache“. Vendredi nous avons grimpé dans le secteur „Carrière“
à Dorénaz. Les dos bien bronzés, nous sommes rentrés
au camping pour nous préparer un souper délicieux. Pour samedi,
Roland avait choisi des escalades de plusieurs longeurs: au pilier „Pili-pili“
à Miéville et au secteur „Pissevache“, assez haut au-dessus
de notre camping. Et comme la prévision du temps avait indiqué
la fin du Foehn, nous sommes rentrés le dimanche, mais pas sans
avoir tiré nos doigts encore une fois aux rochers de Dorénaz.
Abstrait: Nous avons choisi une région bien difficile avec des
voies (trop) demandantes. Les prochaines pâques on va se trouver
des voies où l’on peut grimper et chercher des oeux à la
fois! Barbara, Patricia, Gabrielle, Marcus, Mircau, Fabien, Lucien, Severin,
Carine et Roland. (Karin Veit)
EIN AUSGEWÄHLTER TAG DES JO-SOMMERLAGERS 2000 Fotos
Dienstag, 15. August 2000
Die neunköpfige JO-Gruppe teilt sich auf. Die einen passieren den
Übergang nahe des Roc des Plines (3294m). Christof geht das 40°
steile Schneecouloir voran und hackt für seine TeilnehmerIn Stufen
ins Eis. Beim Bivouac "Envers des Dorées" angekommen, lassen sie
sich am Kletterfelsen nahe des Bivouacs brutzeln. Die zweite Gruppe, angeführt
von Michi, begeht die Eisflanke am Tête Blanche (3421m). Beim Einstieg
treffen sie auf vier konsternierte Holländer, die die Eistour abgebrochen
haben und fluchen:"Godverdechelen, die Pichel anchern im Sulz nichd!" Michi
und wir schmunzeln und denken: denen verpassen wir gleich eine Lektion!
Michi voran, schnell und geschickt über den Bergschrund, welcher tatsächlich
die Schlüsselstelle der Eiswand ist: überhängender, nur
gerade zwei Meter
dick und scheusslich nasser Schnee verlangen von Stephan alles ab.
Das Zuschauen der Holländer verwandelt sich in ein Glotzen und als
Stephan die Stelle im Vorstieg schafft, erstarren ihre Gesichter und und
sie scheinen vor Ehrfurcht fast im Schnee zu versinken. Nachmittags um
drei findet sich auch diese Gruppe auf dem Bivouac ein. Um vier beginnt
des grosse Wettkochen, Stephan's Himalaya Primus-Kocher gegen Michis MSR-Whisperlite-Kocher.
Michis Kocher geht eindeutig in
Führung als die Kochéquipe um Stephan meint, beim neuen
Primus-Kocher müsse man die Düse auswechseln (35er- gegen 28er-Düse).
Als dann endlich der nigelnagelneue Himalaya Multi Fuel Primus-Kocher vollends
installiert ist (bei Michi kocht schon der Reis!), gibt Stephan mit seinem
Kocher volle Kraft. Mit Maximalschub lässt der -gemäss Herstellerwohl
am meisten für grosse Höhen und unter extremsten Temperaturen
getestete Himalaya Multi Fuel Primus-Kocher den Reis innert kürzester
Zeit weich werden, während der Whisperlite immer noch langsam vor
sich hinflackert....
Abends um 22:00, vor dem zu Bett gehen, singen wir aus vollem Herzen
"Kanonliedchen" in die laue Sommernacht hinein, so dass man es bis ins
Val Ferret hinunter hören kann.