| Unsere JO
zog mit dem unermüdlichen Roli und ein paar anderen alten Säcken
in die französischen Hochalpen um Briancon, wo zwei Wochen zuvor unsere
Alexandra
um Kletterehren und Lance Armstrong um den Sieg an der Tour de France
gekämpft hatte. Die folgenden Bilder mit etwas Text sandte mir Peter
Brockhaus, einen Lagerbericht bekam ich von Roli
Brändli und Stephan
Schmid.
"Nach wochenlangem
Schiff genoss die JO eine Woche Sonnenschein im Massif des Écrins
(11.-17.8.02)"PB
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Nach dem Ein-
klettern im
Tal... |
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...geht's
hinauf zur
Soreiller-Hütte.... |
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...und zur
Aig.
Dibona! |
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Doch Roli
hat's noch nicht eilig... |
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Unsere Residenz
von
der Seite... |
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...von innen... |
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... und von
oben
aus der Wand. |
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Dominic hat's
schon fast
geschafft, |
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auf den Gipfel
der
Dibona (3131m)! |
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Abseilen vom
Gipfel -
kaum weniger
spektakulär. |
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| Nicht im Himalaya... |
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sondern an
der BdE |
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Ecrins-Gletscher |
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| Ecrins-Grat |
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Ecrins-Gipfel |
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Dome de Neige |
"Im zweiten
Teil der Woche zogs uns endlose Moränen hinauf bis ins abenteuerliche
Biwak und schliesslich auf den südlichsten 4000-er der Alpen! Auf
die Fotos müsst Ihr aber leider noch etwas warten..."PB
Lagerbericht
von Roli Brändli
Neun JOs waren dabei, als wir in
der letzten Sommerferienwoche nach Grenoble und ins Massif des Écrins
fuhren. Als Bergführer konnte ich Berni Van Dierendonck engagieren.
Hier seien alle 9 vorgestellt, beginnend
mit dem ältesten und dann bis zum jüngsten:
Da war einmal der Peterli aus Basel,
der weissgott nicht zum ersten Mal mit uns auf Tour war. Für den gleich
alten Pascal waren es sicher die ersten richtigen Touren! Der Fabian brachte
einige KiBe-Jahre als Vorbildung mit, und Dominik hatte J+S-Lager-Erfahrung.
Der etwas jüngere Stephan Schmid
ist schon recht kletterbegeistert und liebt Pizza. Er sagt, er möchte
gerne einmal im Gaswerk und als Pizzakurier arbeiten.
Die Marianne Eicher klettert trotz
ihrer wenigen Lebensjahre schon echt gut; sie wird bestimmt noch an Sicherheit
im Vorstieg gewinnen, wenn sie grösser ist. Im Restaurant lässt
sie sich bei der Menu-Zusammen-Bestellung durch nichts aus der Ruhe bringen,
auch nicht durch ungeduldiges Servierpersonal.
Auch dem Dani Heierli winkt eine
vielversprechende Bergsteigerkarriere. Er verfügt jetzt schon über
eine schier unerschöpfliche Kondition. Allerdings vergisst er noch
öfter etwas, so dass er den Hüttenanstieg ohne Bergschuhe bewältigen
musste.
Und schliesslich waren da noch die
Regi Fontanive und der Fritzli Humm. Die beiden haben sich im KiBe kennen
gelernt und sind schon ganz verliebt. Sie wollen heiraten, wenn sie einmal
gross sind. Der Fritzli klettert ganz toll, obwohl es ihm seine Mutter
verboten hatte.
Mit dieser tollen Truppe haben wir
zuerst im Klettergarten geübt und dann bei der Soreiller-Hütte
die spektakuläre Aiguille
Dibona bestiegen, einige sogar an zwei aufeinander folgenden Tagen!
Am folgenden Tag wurden Blasen an
den Füssen gepflegt und in Bourg d‘Oisans unten die leeren Portemmonnaies
wieder prall gefüllt.
Dann stiegen wir von La Bérarde
ins Vallée de Bonne Pierre auf und biwakierten auf einer Moräne
auf knapp 3000m. Es war erstaunlich warm bis die Sonne unterging. Morgens
um 3:00 weckte uns Berni, wir frühstückten und ab die Post: Eine
lange Klettersteigpassage brachte uns auf den Pass, von da dann über
den Gletscher, am Schluss in längerer Gratkletterei auf den Gipfel,
4101m. Wir sahen locker zum Mt. Blanc, in die Walliser Alpen und zum Monte
Viso, bis diese Berge eine halbe Stunde später in Wolken gehüllt
wurden. Aber nicht unser Berg. Der Abstieg führte uns auf dem selben
Weg zum Biwakplatz, wo wir dankbar den ganzen Biwakgrümpel auf unsere
eh schon fast vollen Rucksäcke packten und gen Tal abzogen.
Lagerbericht
von Stephan Schmid
"Das JO-Sommerlager
2002 im "Massif des Ecrins" war der Hammer! Super Datum, Mitte August,
wie immer, du weisst schon! Einfach blauer Himmel von Montag 12. bis Samstag
17. August. Es gelang uns einfach schlicht alles! Heisser Tipp für
alle: auf der "Aiguille de la Dibona" (ca. 3100m) müsst ihr einmal
in eurer Bergsteigerkarriere gewesen sein (400m hohe Granitnadel die seinesgleichen
sucht, ist mir in der Schweiz nicht bekannt). Speziell: Einstieg befindet
sich direkt neben der Hütte! Trotzdem, Höhepunkt des Lagers war
der Freitag, als wir um 11:45 (Fritz, Regi und ich) bzw. um 11:15 (der
Rest) den Gipfel des "Barre des Ecrins" (4102m) erreichten. Das Mittelmeer
sahen wir leider nicht, dafür erspähten wir das Matterhorn. In
der Hoffung, dass noch viele solche tolle Lager folgen werden, danke ich
allen TeilnehmernInnen (als da wären Dani H., Marianne E., Peter B.,
Fabian M., Fritz & Regi F., Dominic B., Pascal T. und meine Wenigkeit)
und Leitern (Roli und Berni v. D.) für die reibungslose Zusammenarbeit."SS |