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Boulder SM 04 Leysin 10.6.2004

Quali in vollem Gange

Quali: Alexandra am 4. Niana am 5. Boulder

Finale: Alexandra und Remo

Alexandra bei der erfolglosen Vorbereitung des letzten Zuges am letzten Finalboulder.
Alle Fotos: Roger Knecht
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Medienmitteilung der faf (mit Anmerkungen von mir):
Über hundert Sportkletterer traten am Samstag in Leysin zur ersten Etappe des C-MAX Climbing Cup an, die zugleich die Schweizermeisterschaft in der Disziplin Bouldern war. Bei den Männern setzte sich erwartungsgemäss Cédric Lachat durch. Annatina Schultz überraschte mit ihrem unangekündigten Comeback. Schweizermeisterin wurde ebenso unerwartet die Genferin Stéphanie Louis (, und nicht etwa Alexandra Eyer).
Bouldering ist Sportklettern in seiner pursten Form. Ungesichert versuchen sich die Athleten an künstlichen Kletterblöcken, die nur aus wenigen Kletterzügen von höchstem Schwierigkeitsgrad bestehen. Der Endpunkt ("Top") befindet sich höchstens vier Meter über dem Boden. Wer den Halt verliert, fällt auf eine weiche Matte.
Problemstellungen (Ah ja...) nennen die Boulderer die Herausforderungen, welche sie von den Routenbauern gestellt bekommen. In einem Boulder-Wettkampf gewinnt, wer in der vorgegebenen Zeit die meisten Probleme löst, d.h. den obersten Griff erreicht und sicher festhält. Die Blöcke sehen die Athleten erst unmittelbar, bevor sie sie in Angriff nehmen.
Überraschendes Comeback
Noch vor zwei Jahren war die Bernerin Annatina Schultz die klare Leaderin der Schweizer Kletterszene. Als Angehörige der Top Ten der Weltrangliste beendete sie 2002 ihre Wettkampfkarriere im Alter von 25 Jahren. Sie schloss ihr Jus-Studium ab und absolviert zur Zeit ein Anwaltspraktikum, das ihr wenig Zeit zum Klettern lässt. "Ich hatte einfach, wieder mal (Lust) all die Leute zu sehen, wieder mal eine solche Challenge zu haben, die verschiedenen Boulders zu probieren. Aber ich muss sagen, es ist noch happig." (...) Mit ihrer Teilnahme landete sie, die eigentlich auf die Disziplin Schwierigkeitsklettern spezialisiert ist, eine saftige Überraschung und eine erfolgreiche obendrein. Die Qualifikation gewann sie mit fünf Tops in fünf Versuchen, vor ihrer Nachfolgerin als Schweizermeisterin, Alexandra Eyer. "Ich habe zwar gehört, dass Annatina wieder klettert, dass sie hier startet, habe ich aber erst heute morgen erfahren", erklärte die aktuelle Nummer Acht der Weltrangliste.
Der klare Favorit in der Elitekategorie der Männer, der Jurassier Cédric Lachat, setzte sich in der Qualifikation nicht ganz fehlerlos aber souverän an die Spitze.
Favoritinnen und Sieger
Die Favoritenrollen waren verteilt. Alles wartete auf einen packenden Zweikampf zwischen Alexandra Eyer und Annatina Schultz. Doch da war noch eine Dritte namens Stéphanie Louis, eine 23-jährige Genferin, die bisher im Schatten der beiden gestanden hatte. "Auch ich war völlig überrascht, als Annatina auftauchte. Ich habe mich auf Alexandra eingestellt und ich wusste auch, dass ich Annatina schlagen kann. Aber beide auf einmal, das schien mir dann doch etwas zuviel. Ich bin völlig überrascht", erklärte sie ausser sich vor Freude. (Das Frauenfinale war bis zur letzten Sekunde spannend und voller überraschender Wendungen. Zuesrt patzte Annatina am ersten "einfachen" Plattenboulder, den sie auch ihn mehreren Anläufen nicht schaffte. Annatina kämpfte sich aber wieder in den Wettkampf zurück und schafte auf beugen und brechen die restlichen vier Boulders. Alexandra kletterte bis zum letzten Zug am fünften und letzten letzten Boulder fehlerfrei. Aber eben ausser diesem Zug, der auch in den nachfolgenden Versuchen nicht gelang.)
Spektakulär war auch das Finale der Männer. Um es vorweg zu nehmen, es war die grosse Show des Titelverteidigers und unbestritten beste Freeclimbers der Schweiz. "Am zweiten Block habe ich einen Fehler gemacht. Am Letzten spürte ich vor allem den Druck des Publikums. Ich musste da unbedingt rauf." Tatsächlich hatte Lachat nicht nur die meisten Tops erreicht (alle, um genau zu sein) sondern sich auch die meisten Versuche notieren lassen. In der letzten Sekunde erreichte er als einziger das Top des fünften und letzten Blocks und brachte das Publikum zum Toben. Auf dem zweiten Platz klassierte sich der Berner Oberländer Matthias Müller, Platz drei holte sich Daniel Winkler aus Villars-sur-Glâne.
Mit dem C-MAX Climbing Cup fördert Veranstalter SAC und Partner Ford auch den Breitensport und den Nachwuchs. Die jungen Aufsteiger und die erwachsenen Amateurkletterer kämpften nicht minder motiviert um ihre Meistermedaillen.
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Zweite Elite Schweizermeisterschaft für Alexandra und zweiter Platz für Evelyne 27.10.2003


Evelyne im Finale




Alexandra und Martin Jaggi im Duell.
Fotos: Roger Knecht

Alexandra im Finale.
Mehr Bilder auf extremesports.ch

Alexandra im Finale.
Foto: Rainer Eder
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Mit einer perfekten Leistung im Finale wurde Alexandra das zweite Mal in Serie souverän Schweizermeister. Im Duell musste sie sich dem verdammt schnellen Martin Jaggi geschlagen geben. Ausführliche Berichte in allen Zeitungen!
Evelyne eroberte sich mit einer starken mentalen und physischen Leistung der hervorragenden zweiten Platz. Sie musse sich erst im Superfinale ganz, ganz knapp geschlagen geben.
Facts 30.10.2003:
Als tänzelte sie senkrecht empor: Alexandra Eyer erklimmt spinnenartig die überhängende Wand - Griff um Griff, Tritt für Tritt, behände, leicht, fast schwerelos. Steht mit ihren 46 Kilogramm Körpergewicht auf Plastiknoppen, die nicht grösser sind als ein Zehennagel, nutzt die kleinste Struktur in der Wand, um sich abzustossen, aufzufangen, verlagert den eigenen Schwerpunkt, schmiegt sich ans Plastik, liebkost es kurz mit allen Vieren, um im nächsten Augenblick wie eine Feder hochzuschnellen. Und in voller Körperspannung mit den Fingerkuppen den nächsten Griff zu erreichen. Sie tanzt den vertikalen Tango, 18 Meter über dem Boden. Die abrupten Richtungswechsel gehen, kaum ausgeführt, in Bewegungen von fliessender Schönheit über, in Meditation im Move. Sie zelebriert die sauschwere Aufgabe mit der schieren Leichtigkeit des Seins. «Ja, klettern hat viel mit Tanzen zu tun», sagte die 22-Jährige vor ihrem finalen Auftritt in der Kletterhalle im Zürcherischen Schlieren. Alexandra Eyer misst einen Meter und sechzig Zentimeter, Schuhgrösse 35. Eine kleine, zierliche Person mit burschikosen Zügen - Kurzhaarfrisur, Brille, schelmisches Lächeln, aufgeschürfte Finger und Hände. Mit jeder ihrer Bewegungen widerlegt sie das Vorurteil, Klettern sei eine reine Kraftsportart. «Es ist wohl eher ein Mix aus Koordination und Kopfarbeit.» Sogar den Kaffee-Pappbecher führt sie mit der Anmut einer Ballerina zum Mund. Im Gegensatz zum Joggen, das die Gedanken in Schwung bringt, einen in die Weite schweifen lässt, gibts beim Klettern nur den Fokus auf den einen entscheidenden Gedanken: Wie schaffe ich den nächsten Move. «Der wichtigste Muskel befindet sich im Kopf», zitiert Alexandra Eyer eine alte Kletterweisheit. In ihrem Trainingsprogramm ist darum das Mentaltraining nicht weniger wichtig, als das Krafttraining. 20 Stunden pro Woche klettert die Zürcherin. Immer höher, auf immer schwierigeren Routen, möglichst abwechslungsreich. «Der Reiz ist, den Weg zu finden, Hindernisse zu überwinden und schliesslich das Gefühl auszukosten, es geschafft zu haben». Alexandra Eyer hat es am Samstagabend tatsächlich geschafft. Mit ihrer begeisternden Darbietung wird sie Schweizer Meisterin im Schwierigkeitsklettern, der Königsdisziplin des Sportkletterns. Ein weiterer sportlicher Höhepunk in ihrer Karriere, nachdem sie dieses Jahr an den Weltmeisterschaften in Chamonix den fünften Rang belegte. Eyer macht keinen Hehl daraus, dass sie noch höher hinaus, eines Tages Weltmeisterin werden will. Auch in ihrer Berufsplanung gibts nach oben keine Grenzen. Letztes Jahr hat sie die Lehre als Bandagistin abgeschlossen, in der sie gelernt hat, für körperlich behinderte Menschen medizinisch-technische Hilfsmittel anzufertigen. Parallel dazu beendete sie die vierjährige Berufsmittelschule. «Eine Belastungsprobe, die ich dank der Hilfe des Klettertrainings bestanden habe.» Dank starkem Willen, Ausdauer und einer guten Planung. Nächstes Ziel ist eine Fachhochschule, Maschinenbau interessiert sie. Griff um Griff, Tritt für Tritt nähert sich Alexandra Eyer der Erfüllung ihres Berufstraums: einer Forschungsstelle im Bereich der Medizinaltechnik.«Klettern ist Lebensschule und Therapie in einem», sagt Patrick Hilber, Geschäftsführer des Kletter-Mekkas in Schlieren. Er zählt die Arbeitserziehungsanstalt Wittikon, Blinde, Drogensüchtige zu seinen Kunden und allerlei «abgedriftete Seelen, die keine Freude am Alltagsleben haben». Die heutige Leistungsgesellschaft sei an sich nichts Schlechtes. «Aber es gibt Leute, die dem Druck, dem der Einzelne darin ausgesetzt ist, nicht standhalten.» Beim Klettern lerne man, mit Druck umzugehen. «Klettern nimmt die Angst vor den Herausforderungen des Alltags und vermittelt Selbstvertrauen», sagt Hilber. «Und Vertrauen in die anderen, weil jeder, der klettert, sein Schicksal in die Hand desjenigen gibt, der ihn am Boden sichert.» Hilber ist selber ein begeisterter Kletterer und Ausbildner. Nach einem Sicherungsfehler eines Schülers fiel er 20 Meter abwärts und verletzte sich schwer. Seither hinkt er und hat die dreizehnte Operation hinter sich. Dennoch bleibt er dabei, dass Klettern in der Halle zu den sichersten Sportarten gehöre. In der neunjährigen Erfolgsgeschichte seiner Halle sind zwei schwere Unfälle passiert. «Kein Vergleich zu anderen Sportarten. Sicherheit steht bei uns an erster Stelle.» Am vergangenen Samstag wurde im Rahmen der Schweizer Meisterschaften im Schwierigkeitsklettern schon die vierte Kletterhalle eröffnet. Auf dem Areal des ehemaligen Gaswerks entstand damit das grösste Indoor-Kletterdorado der Welt. Beim Start 1994 bot es 1000 Quadratmeter Kletterfläche an, heute über 4000. Aus sechs Angestellten wurden 60, aus durchschnittlich 80 Kunden pro Abend 300. Sportklettern boomt - nicht nur in Schlieren. In ganz Europa werden laufend neue Hallen eröffnet. In den Schulen werden die traditionellen Kletterstangen und Sprossenwände zusehends durch Kletterwände ersetzt. Früher war Klettern ein Nischensport für Geographiestudenten und Gutmenschen, heute ein Lifetime-Sport für alle. «Weil die Routen verschiedene Schwierigkeitsgrade haben, ist jeder in gleichem Masse gefordert», sagt Hilber. Anders als beim Tennis braucht man nicht einen ebenbürdigen Partner, damit es Spass macht. Unter dem Dach der umgenutzten Industriehalle kraxeln Spitzensportler. Unten am Tresen fachsimpeln die Amateure bei Rivella, Capuccino und einem Powerriegel. «Heute hocken viele nur noch daheim vor dem Computer», sagt Ex-Kletterprofi Simon Wandeler. «Das Klettern bietet Gelegenheit aus dieser sozialen Isolation auszubrechen.» Es gehe eben nicht nur um Fitness. «Nach dem Klettern über erzielte Erfolge und überwundene Ängste zu plaudern, gehört genauso dazu.»In Halle 2 mieft es gegen Ende des 15-stündigen Wettkampfs nach Schweiss und Kaffeesatz. Die Luft trocken vom Magnesiumstaub. Gegen 1500 Zuschauer haben sich zu den Finalwettkämpfen der Elitekletterer eingefunden, schauen gebanntnach oben. In den Gängen liegen Rucksäcke herum, angebissene Schinkenbrote, leere Eisteeflaschen - Picknickromantik.Spotlicht und TV-Kameras richten sich auf die Artisten an der Wand. Auf Alexandra Eyer, die Siegerin bei den Frauen, auf Cédric Lachat, den Sieger bei den Männern und auf François Legrand, den dreifachen Weltmeister aus Frankreich, der mit einer zirkusreifen Showeinlage aufzeigt, welche Hindernisse Menschen auf dem Weg nach oben zu überwinden im Stande sind. Er richtet sich eine extrem schwierige Route ein und wie er sie Griff um Griff, Schritt für Schritt überwindet, ist ein einziges Plädoyer gegen die Gesetze der Schwerkraft. facts.ch
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Erster
Elite Schweizermeistertitel für Alexandra 30.11.2002

Susanne, Alexandra
und Stephanie




Evelyne in
der 2.Quali
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Endlich ist es geschafft.
Die sehr lange Wettkampfsaison 02 ist mit dem erstmaligen Gewinn des Elite
Schweizermeistertitel für Alexandra erfolgreich zu Ende gegangen.
In ihrem 10. Kletterjahr hat Sie den lange ersehnten Elitetitel gewonnen.
mehr
von Alexandras Wettkampf ...
Evelyne, eigentlich schon lange ausser
Form, hat mit einer nicht mehr für Möglich gehaltenen Leistung
den sehr guten, 4. Platz erklettert. Von Runde zu Runde steigerte
sich Evelyne wieder mehr ins Wettkampffieber.
Daniela Dubs gewann mit ihrem kompromisslosen
Kletterstiel die Bronzemedaille in der Kategorie Damen. Gratulation.
Patrick Eberhard erreichte in der
grossen und gut besetzten Kategorie Jugend B den starken 17. Platz.
«Eigentlich hätte ichs schaffen
können» Bericht
im Limmattaler
Tagblatt vom 3.12.2002
Sportklettern Evelyne Meier
aus Urdorf an der SM in Bern Vierte
- Alexandra Eyer sichert sich
den Elite-Titel
SABINE BEIERSDORF
Der 4. Rang von Evelyne Meier
im bernischen Niederwangen scheint auf den
ersten Blick eine bittere Niederlage.
Schliesslich hatte die junge Urdorferin als
amtierende Schweizer Meisterin
im Schwierigkeitsklettern einen Titel zu
verteidigen. Doch schon vor dem
Wettkampf wusste sie, dass dieses
Unternehmen kein leichtes werden
würde. Nach einer langen Saison (Start im
März) mit Teilnahmen an
insgesamt fünf nationalen und drei internationalen
Wettkämpfen fühlte
sie sich müde und ausgelaugt.
Wieder waren es mit Anouk Piola,
Annina Guggisberg, der Zürcherin Anita Kolar
und Evelyne Meier dieselben vier
Kletterinnen, welche in der Kategorie «Damen
Jugend A+B» am Ende die
Entscheidung um den Sieg unter sich ausmachten.
Schon in den beiden Qualifikationsrouten
wurde «on sight» geklettert. Dies
bedeutet, dass die Wettkampfteilnehmer
nach der Besichtigung der Route wieder
in die Isolation müssen
und sich nicht gegenseitig beim Klettern zusehen dürfen.
Die erste Qualifikationsroute
mit dem Schwierigkeitsgrad von 7a schaffte die
16-jährige Evelyne Meier
ohne grosse Schwierigkeiten und kletterte sie «top».
Ausser der Limmattalerin schaffte
dies nur noch Anouk Piola aus Plan-les-Ouates,
die spätere Drittplatzierte.
In der zweiten Qualifikation musste Evelyne als Erste in
die Wand. Auch diese Route war
relativ anspruchsvoll gesteckt und verlangte den
jungen Frauen einiges ab. Am
schwierigen Übergang von der Vertikalen zur leicht
überhängenden Schräge
konnte sie sich kraftvoll nach oben ziehen und meisterte
diese Passage somit ziemlich
souverän. Ihr Kampfgeist war geweckt.
In dieser zweiten Runde packten
auch die Konkurrentinnen der Urdorferin
nochmals ihr ganzes Können
aus. Bis auf Doris Haag, Bettina Marbot und Patricia
Sebregondi kletterten alle Sechs
«top» und qualifizierten sich somit für den Final.
Von den Anstrengungen erholt,
galt es für die Finalistinnen, sich noch einmal zu
konzentrieren und alle Kräfte
zu bündeln, um möglichst hoch zu klettern. Da in
umgekehrter Reihenfolge der Qualifikationsrangliste
gestartet wurde, kletterte
Evelyne Meier als Letzte. Sie
wirkte nicht mehr ganz so frisch, fand sich aber
dennoch rasch mit der Route zurecht.
Die ersten beiden kleineren Überhänge
stellten für sie keine Schwierigkeit
dar, und sie zog sich kraftvoll zum nächsten
Griff nach oben. An der letzten
und grössten Kante konnte sie sich zwar ebenfalls
noch sichern und hochziehen,
griff dann aber ins Leere und fiel ins Seil. Aus der
Traum von der Titelverteidigung.
Ich hatte auf der Route unheimlich
viel Stress», sagt Evelyne zurückblickend und
meint weiter: «Ich wollte
viel zu schnell hoch und habe mir keine Zeit
genommen.» Bereits an der
langen Kante habe sie viel Kraft verloren. Danach, an
der Längskante, habe sie
sich zwar in sichere Position bringen können, doch
erneut sei sie zu ungeduldig
gewesen. «Eigentlich hätte ichs schaffen können.»
Ihre Enttäuschung über
den vierten Platz hielt sich allerdings in Grenzen. Und
auch ihr Trainer Roger Knecht
stellte das Positive in den Vordergrund: «Von Runde
zu Runde steigerte sich Evelyne.
Entgegen ihrer Art musste sie vom ersten Zuge
an dynamisch und mit viel Risiko
klettern, da sie nicht mehr die Kraft hatte,
Kletterzüge auf dem verlangten
Niveau langsam und kontrolliert zu klettern.» Es
spreche für sie, dass sie
diese Umstellung so gut schaffte.
Etwas zu feiern hatte dafür
ihre Klubkollegin Alexandra Eyer. In ihrem 10.
Kletterjahr holte sie zum ersten
Mal den begehrten Schweizer Meistertitel in der
Kategorie Elite. Im Final konnte
sie sich nach einer schwierigen Einzelstelle, die ihr
alles abverlangte, wieder auffangen
und konzentriert weiterklettern. Mit gut einem
Zug Vorsprung auf die Konkurrenz
entschied sie den Wettkampf für sich.
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Internationale
Einsätze unserer Wettkampfladys 2.7.2002
Evelyne und Alexandra
YEC Arco
rokjounior.info
WC Lecco
rangnilecco.com |
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Im Frühjahr 02 waren
erstmals zwei unserer JO-Mitglieder an internationalen Kletterwettkämpfen
unterwegs.
Alexandra an den Weltcups in Bozen,
Imst und Lecco, Evelyne an den Jugendeuropacups in Imst und Arco.
In Arco scheiterte eine mögliche
Finalqualifikation von Evelyne auch an dem für sie sehr ungünstigen
Wettkampfablauf in der ersten Qualifikationsroute.
Alexandra kommt nach einer Fussverletztung
und der bestandenen Lehrabschussprüfung auf die EM in Chamonix langsam
wieder in Form.
Evelyne: 13.Platz YEC Imst, 14.Platz
YEC Arco
Alexandra: 22.Platz WC Bozen, 21.Platz
WC Imst, 25.Platz WC Lecco
Komplette Resultate auf ->
digitalrock.de |
MCC-Speed
SM 2002 5.5.2002
Susanne, Roger
und Alexandra an der
Speed SM 02 Luzern
Komplette
Ergebnisse
auf digitalrock.de. |
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Maverickclimbingcup
Luzern 5.5.02
Alexandra Eyer: 2.Platz
Daliela Dubs: 4.Platz
Evelyne Meier: 6.Platz
Bei traditionell schlechtem Wetter
fand schon das 2.Mal an der LUGA
in Luzern ein Kletterwettkampf statt, nach dem Lord of the wall
im Jahre 2001, dieses Jahr erstmals eine Speed-SM.
Für die Zuschauer eine attraktive
Sache, für die WettkämpferInnen eher ungewohnt. Eigentlich kurios,
dass es eine Schweizermeisterschaft gibt, in einer Disziplin die niemand
wirklich trainiert... |
MCC-Boulderserie
2002 21.4.2002
Tabea am MCC in Genf
Photo: Roger Knecht
Komplette
Ergebnisse
auf digitalrock.de. |
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Maverickclimbingcup
Genf 20.4.02
Maverickclimbingcup Winterthur
13./14.4.02 ->
block.ch/bouldercontest
Maverickclimbingcup Schaffhausen
6.4.02
Evelyne Meier: 2.Platz in Schaffhausen,
3.Platz in Winterthur, 4. Platz in Genf
Patrick Eberhard: 12.Platz Schaffhausen,
7.Platz Winterthur, Genf
Alexandra Eyer: Wegen Fussverletzung
abwesend
In Schaffhausen begann die neue nationale
Wettkampfsaison 02 mit viel Werbung und etwas mehr Zuschauer als früher.
Die Idee des Länderwettkampfes der besten Deutschen und Schweizer
Boulderer hat mir persönlich sehr gut gefallen. Leider konnte die
innere Qualität des Wettkampfes noch nicht ganz mit der äusseren
Hülle mithalten.
In Winterthur kletterte Patrick
erstmals ins Finale eines nationalen Kletterwettkampfes. |
Gaswerk
Open 2002 16.3.2002
Chrisina, Tabea und
Evelyne beobachten Anita.
Photo: Roger Knecht
Komplette
Ranglisten,
weitere Fotos und
ein Videoclip auf
regionalzentrum.ch
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Bewegungskünste
am Fels Bericht im Limmattaler
Tagblatt am 19.03.2002
Klettern Evelyne Meier am Gaswerk-Open
in Schlieren «nur» Zweite.
SABINE BEIERSDORF
Beste Voraussetzungen herrschten
am Samstag für die Kletterer. Den Felsen galt es zu bezwingen. Allerdings
nicht unter der wärmenden Märzsonne irgendwo im Gebirge, sondern
im Kletterzentrum Gaswerk in Schlieren. Hier massen sich kleine und grosse
Sportkletterer am Gaswerk Open. Der regionale Wettkampf läutete gleichzeitig
die neue Wettkampfsaison ein. Für die meisten ging es im grössten
Indoor-Kletterzentrum der Welt darum, ein letztes Mal ihre Form abzuchecken.
Wenn der Arm zu kurz ist . . .
«Allez! . . . Allez!»
Immer wieder hallen die Rufe die Wände hoch. Eltern, Trainer und Teamkollegen
feuern die Kletterer ständig an. Eben hat einer eine schwierige Passage
mit Bravour gemeistert. Zur gleichen Zeit fällt am gegenüberliegenden
Felsen ein anderer ins Seil und ärgert sich. Nur wenige Zentimeter
haben ihm bis zum nächsten Griff gefehlt.
In der Qualifikation wurde im
«Flash-Modus» geklettert. Das bedeutet, dass sich die Konkurrenten
gegenseitig zuschauen können, die vorgegebene Route aber nicht vorher
durchklettern dürfen. Die zu durchsteigenden Routen unterscheiden
sich in ihrem Schwierigkeitsgrad. 5a war in Schlieren die einfachste Route,
7c die schwierigste. Die Regel besagt, dass die Sportler in der Qualifikation
einsteigen können, wo sie wollen. Allerdings dürfen sie danach
nicht mehr zurück. Und um sich für den Final zu qualifizieren,
muss man mindestens eine Route «top»-geklettert sein.
Die Urdorferin Evelyne Meier
konnte sich relativ locker für den Final qualifizieren. In ihrer Kategorie
Jugend Damen kletterte sie als Einzige alle Routen «top». Die
anderen beiden Finalistinnen scheiterten im letzten Durchgang bei rund
zwölfeinhalb Metern. Die besten drei Klettererinnen machten schliesslich
den Tagessieg unter sich aus.
Die Jüngste machts vor
Christina Schmid aus Neuenegg
musste zuerst an den Felsen, während Evelyne Meier und Anita Kolar
in der Isolation auf ihren Einsatz warteten. Die 13-Jährige zeigte
eine beachtliche Leistung und kletterte die Finalroute mit dem Schwierigkeitsgrad
7a+ «top». Anita Kolar aus Zürich schaffte es bis zum
obersten Felsvorsprung, konnte sich aber nicht hochziehen. Ähnlich
erging es der 15-jährigen Evelyne Meier. Sie scheiterte an derselben
Stelle und fiel ins Seil. Sie wurde «nur» Zweite. «Die
Finalroute war sehr anspruchsvoll, sie musste voll ans Limit gehen. Ein
kleiner Fehler vor der zweiten Metallkante kostete Evelyne so viel Kraft,
dass sie den harten Zug gleich nach der Kante nicht mehr ganz schaffte»,
analysiert Roger Knecht, Jugendtrainer der SAC Sektion Uto-Mannegg. Damit
hatte es die Kleinste und Jüngste ihren Konkurrentinnen gezeigt. Christina
Schmid gilt bereits jetzt in der Schweiz als grosses Nachwuchstalent. Ebenfalls
noch einmal spannend wurde es in der Kategorie Elite Herren. Die 4 Finalisten
waren in der Qualifikation allesamt ihre Routen «top» geklettert.
Am Ende hatte aber der dreifache Jugendweltmeister, Roman Felix, mit 16,19
Metern die Nase vorn.
Mein ungekürzter
Kommentar gegenüber Sabine Beiersdorf / Limmattaler Tagblatt zum Wettkampf:
Evelyne Meier hat eine perfekte Qualifikation
geklettert, die sie klar gewonnen hat. In der sehr anspruchsvollen Finalroute
musste Evelyne voll am Limit klettern. Ein kleiner Fehler vor der zweiten
Metallkante kostete Evelyne so viel Kraft, dass sie den harten Zug gleich
nach der Kante nicht mehr ganz schaffte. Die noch sehr junge Siegerin Christina
Schmied ist sehr sehr strak geklettert in der Finalroute, in der sie ihre
Stärken voll ausspielen konnte. Christina Schmied ist die ganz grosse
Schweizer Nachwuchshoffung.
Die letzte Qualifikationsroute hat
aber auch die Grenzen der körperlich sehr kleinen Christina Schmied
aufgezeigt und hat Evelyne auch gezeigt, dass Christina nicht unschlagbar
ist. An nationalen Wettkämpfen starten Christina Schmied und Evelyne
Meier nicht in der gleichen Kategorie.
Weitere JO-Leute
am Wettkampf:
Patrick Eberhard ist noch
nie so gut geklettert, wie an diesem Wettkampf und auch Bernhard Wyss
hat sich ganz wacker geschlagen an seinem ersten Kletterwettkampf.
Roger Knecht |
Eiskletter-Weltcup
in Saas-Fee 25./26.1.2002
[ Top]
Photos und Resultate:
ice-time.com
Wettkampfbericht von
Urs Odermatt auf
eisklettern.ch |
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Alexandra Eyer
kam mit einer top-Begehung gut durch das Open am Freitag.
Im Halbfinale der Besten 18. am Samstagmorgen musste sich Alexandra gleich
zu Beginn mit diffizilen dry tooling Placements an stark abdrängendem
Granit beschäftigen. Mit etwas mehr Erfahrung klappt das beim nächsten
Fall noch besser. Schlussendlich reichte es zum guten 16. Schlussrang.
O-Ton Alexandra:
"Ich fand es eine megalässige
Erfahrung und möchte nächste Saison mit einer seriöseren
Vorbereitung mich an den IWC's behaupten. Ich freue mich auch, wieder an
meinen Eisgeräten herum zu basteln.
Für mich persönlich ist
das Eis- und Mixedklettern eine optimale Vorbereitung für die Sportkletterwettkämpfe.
Schon jetzt merke ich beim Sportklettern, dass ich wesentlich mehr Kraft
habe und dass ich mit meinen Füssen noch kreativer umgehe. Also los
an die Eisgeräte und viel Spass!"
Roger Waldvogel gab sein Bestes
in der sehr anspruchsvollen Open-Routen und erreichte mit kreuz
und quer zusammengeliehenem Material an seinem ersten Eiskletterwettkampf
den guten 40. Schlussrang unter 60. Startern.
Unser Grüppchen begleitet hat
der Ogre-Besteiger Urs Stöcker, den die überstrengeen Schiedsrichter
leider schon nach 50 cm in der Open-Route gestoppt haben, wegen
Übertreten des sehr engen Routenkorridores
Nach Aussagen der Organisatoren von
Saas Fee, sei die vorhandene natürliche Wand in Saas Fee "zu einfach",
deshalb müssten recht enge Korridoren vorgegeben werden um die geforderten
Schwierigkeiten zu erreichen.
Meines Erachtens aber nicht gerade
auf dem ersten Meter... Wenn genügend Platz und genügend Eis
(Kälte) zur Verfügung stehen, ist es auch einfacher, schwierige
aber faire Eis-Routen einzurichten.
Weitere Fakten:
Ines Papert/D gewann souverän
bei den starken Frauen vor der sensationellen Bündnerin Petra Müller.
Dimitri Bytchkov/Ru gewann mit unglaublichen Moves das bizzar-verrückte
Männerfinal vor dem Österreicher Harry Berger und Stephane Husson
aus Frankreich.
In den zwei Tagen in Saas-Fee wurde
viel geboten. Ich habe viel spannendes und spektakuläres Eisklettern
gesehen, viel dazu gelernt und viele interessante Gespräche geführt.
Roger Knecht |
Swiss
Cup Finale 2001 in Schlieren 15.9.2001
[ Top]
Genaue Resultate auf
digitalrock.de/sui |
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Evelyne bestätigte
mit einem Sieg am Swiss Cup Finale in Schlieren klar ihren Schweizermeistertitel
in der Kategorie Jugend A+B. Gleichzeitig gewann sie auch die Swiss Cup
Gesamtwertung 2001.
Einen besseren Einstand hätte
Evelyne in ihrem ersten Jahr im Swiss Cup nicht geben können!
Alexandra siegte am Swiss
Cup in Schlieren wieder einmal in der Kategorie Elite I Damen. Damit gewann
Alexandra auch, das zweite Mal in Folge, die Swiss Cup Gesamtwertung.
Erst das Superfinale brachte bei
den Elite Damen die schlussendlich klare Entscheidung zwischen Susanne
Etter, Stephanie Louis und Alexandra.
David Fux kämpftle leider
sehr unglücklich an seinem letzten Swiss Cup in der Kategorie Junioren.
Ein weisser Tritt in der gelben Finalroute sorgte bei allen Teilnehmern
für Verwirrung, bei David ganz besonders!
Patrick Eberharter kletterte
tapfer in den für ihn noch sehr steilen und langen Wettkampfrouten.
Seine Zeit wird aber noch kommen. |
Schweizermeisterschaft
im Sportklettern 2001 in Meiringen 25.8.2001
[ Top]
Nur eineinhalb Woche nach der
grössten Tragödien in der Geschichte der Sektion Uto gewann die
Jugenorganisation an der Schweizermeisterschaft im Sportklettern in Meiringen
am Samstag 25. August einen kompletten Medaillensatz:
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| Alexandra
Eyer |
Evelyne
Meier |
David Fux |
Silbermedaille in der
Kategorie Damen Elite |
Goldmedaille in der
Kategorie Jugend A+B |
Bronzemedaille in der
Kategorie Junioren |
Weitere Teilnehmer an der SM aus
der Sektion Uto:
Daniela Dubs 5. Platz in
der Kategorie Jugend A+B
Patrick Eberharter 7. Platz
in der Kategorie Minime
Unsere Klettersars gewannen nach
einem nervenaufreibenden Wettkampftag unter nicht immer einfachen Bedingungen
Gold, Silber und Bronze.
Evelyne durchstiegt schon am Morgen
soverän ihre zwei Qualifikationsrouten und kletterte auch am Nachmittag
ihre sehr athletische 7b Finaleroute top, was ihr einen unbestrittenen
Schweizermeistertitel einbrachte. Noch nie zuvor war Evelyne so schwierig
klettert. Alexandra musste sich nach einem herrvorragenden Wettkampf im
Finale erst einem für sie (fast) unmöglichen Längenzug geschlagen
geben. Dave erkämpfte sich in der gleichen Finalroute wie Alexandra
mit sehr viel Engagement (und Können) den 3. und bislang besten Platz
an einem nationalen Wettkampf. Auch Daniela und der erst 13-jährige
Patrick konnten vor versammelter nationaler Elite zeigen, was sie können.
Roger Knecht |