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Wie bei den meisten Events der JO
hat sich niemand im Voraus angemeldet für unser Wochenende. Doch dann
konnte sich doch noch Evelyne dafür begeistern. Sie war die einzige
Teilnehmerin im eigentlichen JO-Alter. Weiter zu uns gesellte sich Simon,
unser Fahrer und zu Christoph Jung als Leiter seine Freundin Ute und dessen
Kollegin Regula. Von Zürich aus ging es dann nach Urdorf, wo wir (Simon/Bruno)
die Evelyne abholten. Die restlichen begaben sich mit dem öV richtung
Ueschenen.
In Kandersteg musste dann noch das
Nacht- /Morgenessen eingekauft werden. Am Bahnhof Kandersteg traffen wir
auf Chris mit Ute und Regula und offerierten die Mitnahme ihrer Rucksäcke
bevor sie mit der Gondelbahn nach oben schwebten.
Die Begeisterung hielt sich in Grenzen,
als wir zum ersten Mal die Felswand erblickten, denn sie schien total mit
Wasser überlaufen und unkletterbar für die nächsten Stunden!
Doch als sich dann alle mit ihrem Kletterzeug den Felsen näherten,
erwies sich dies als Irrtum. Einige Routen waren durchaus machbar. Doch
wir waren nicht die einzigen, die an diesem Wochenende hier Station machen
wollten. Zig farbige Punkte bewegten sich in den Felsen.
An beiden Tagen gab es dieselben
Seilschaften: Simon/Evelyne - Ute/Regula - Chris/Bruno. Wir kletterten
wie die Rockmaster und am Abend
war jeder froh, als es dann etwas warmes zu Essen gab. Natürlich Spaghetti
mit Tomatensauce und der Rotwein hat auch nicht gefehlt (jedoch nicht für
Evelyne ;-) Ein Feuer liess sich auch noch entfachen aus zuerst ziemlich
moderem Zeug, das sich dann doch als brennbar erwies. So kam eine richtig
gemütliche Stimmung auf, bevor wir uns dann in unsere Schlafsäcke
verkrochen. Kurz nach Mitternacht und dann erst wieder gegen Sonnenaufgangzeigten
sich die Sterne (habe sie sehen können, weil ich nicht im Zelt schlief).
Während es am Samstag noch ziemlich
frisch war (Pulli und lange Hosen waren angesagt), zeigte sich das Wetter
am Sonntag von der angenehmen Seite: Sonnenschein und blauer Himmel, dazwischen
aber einige Wolken. Eine weitere Route wurde bewältigt. Nach der 5.
SL schmerzten meine Zehen so fest, ich wäre am liebsten in einen Whirlpool
gelegen für die nächste Zeit - nicht wahr Chris?!
Alles in allem war es ein super Weekend
und ich hoffe, dass sich das nächste Mal noch ein paar mehr teilnehmen
werden...
Bruno Voser |